Karl-Ludwig Kompa
deutscher Chemiker
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Karl-Ludwig Kompa, auch als Karl Kompa zitiert (* 14. Februar 1938 in Berlin; † 23. November 2025[1]), war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer, der sich mit Lasern und ihrer Anwendung in der Chemie befasste. Er war Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München.
Leben
Kompa wurde 1965 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert (Reaktionen von N-Chlor-Aminen) und habilitierte sich 1971. Er war Gründungsmitglied der Max-Planck-Projektgruppe Laserforschung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) im Jahr 1976. Er war Gründungsmitglied und einer der drei Direktoren des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik[2] bei dessen Gründung 1981 und Professor an der Universität München. Am Max-Planck-Institut leitete er die Gruppe Laserchemie. 2006 emeritierte er und Leiter der Emeritusgruppe Laserchemie bis 2013.[3]
Kompa entwickelte den chemischen Fluor-Wasserstoff-Laser.[4]
2004 erhielt er den Willis-E.-Lamb-Preis für Pionierleistungen in der Laser-Chemie und bei chemischen Lasern und speziell der Entwicklung des Sauerstoff-Iod-Lasers.[5] Er erhielt eine Ehrendoktorwürde der Lomonossow-Universität Moskau.
Schriften
- Chemical Lasers, Springer Verlag 1973, ISBN 9783540060994.
- Herausgeber mit J. Wanner: Laser applications in Chemistry, Plenum Press 1984 (NATO Advanced Summer Institute in San Miniato Juni/Juli 1982), ISBN 978-1-4612-9697-3.