Karl Barth-Stiftung

Schweiz-basierte Stiftung zur Aufbewahrung und Publikation des Schrifttums von und über Karl Barth From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Karl Barth-Stiftung (englisch Karl Barth Foundation) wurde am 19. Juli 1971 in Basel gegründet und hat zum Zweck, das gesamte theologische Werk Karl Barths sichtbar zu machen. In Zusammenarbeit mit der in seinem Testament eingesetzten Nachlasskommission sammelt und bewahrt die Stiftung das gesamte Schrifttum von und über Karl Barth, publiziert eine Gesamtausgabe seiner Schriften und fördert die Verbreitung des Werks in biblisch-evangelischem Verständnis und ökumenischer Ausrichtung. Dies erfolgt einerseits durch die Herausgabe der Werke, die im Theologischen Verlag Zürich erscheint, durch den Unterhalt des Karl Barth-Archivs und die Zusammenarbeit mit dem Karl Barth-Zentrum für reformierte Theologie der Universität Basel, welches am 22. Mai 2015 gegründet wurde.[2][3][4] Von 1971 bis 2024 war Bernhard Christ Präsident des Stiftungsrates; sein Nachfolger seit 2024 ist der Anwalt Benedict F. Christ.[5] Weitere Stiftungsratsmitglieder sind der ehemalige Fraumünster-Pfarrer Niklaus Peter, Pfarrer Dieter Zellweger und der Anwalt Thomas Gelzer.

RechtsformStiftung nach Schweizerischem Recht[1]
Bestehenseit 19. Juli 1971
SitzBasel
ZweckSammlung und Bewahrung des gesamten Schrifttums von und über Karl Barth einschliesslich des Briefwechsels und Publikation einer Gesamtausgabe der Schriften Karl Barths
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Karl Barth-Stiftung
Rechtsform Stiftung nach Schweizerischem Recht[1]
Bestehen seit 19. Juli 1971
Sitz Basel
Zweck Sammlung und Bewahrung des gesamten Schrifttums von und über Karl Barth einschliesslich des Briefwechsels und Publikation einer Gesamtausgabe der Schriften Karl Barths
Vorsitz Benedict F. Christ (Präsident des Stiftungsrates)
Vorgänger: Bernhard Christ
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kein Stifter angegeben

Der Karl Barth-Stiftung administrativ untergeordnet ist das Karl Barth-Archiv in Basel,[6][7] das Barths literarischen Nachlass und seine komplett erhaltene Bibliothek in seinem letzten Wohnhaus an der Bruderholzallee 26 in Basel beherbergt.

Die Karl Barth-Stiftung ist zusammen mit der theologischen Fakultät der Universität Basel am Karl Barth Zentrum für reformierte Theologie beteiligt.[8][9]

2002 wurde zwischen dem Princeton Theological Seminary[10] und der Karl-Barth-Stiftung ein Vertrag für die Digitalisierung und Mikroverfilmung des gesamten Nachlasses des Theologen Karl Barth unterzeichnet,[11] wobei das Projekt finanziell von amerikanischer Seite getragen wurde.[12] Aus dem Gesamtbudget von 1,128 Millionen Dollar gingen 270’000 Dollar nach Basel.[13] Die Nachlassdokumente sind inzwischen fast vollständig digitalisiert und in ihnen kann über die auch online zugängliche Datenbank des Archivs recherchiert werden. Seit dem Frühsommer 2022 ist die digitale Edition der Karl Barth-Gesamtausgabe online zugänglich, in der die neuesten Bände und sukzessive auch ältere Bände frei einsehbar sind.[14]

Einzelnachweise

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