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Karl Gustav von Vogten und Westerbach

preußischer Marschkommissar und Landrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl Gustav Freiherr von Vogten und Westerbach (auch Carl Gustav) (geb. 1771 in Alt Schönau; gest. 27. Juni 1844 in Hirschberg) war ein preußischer Marschkommissar und Landrat.

Herkunft

Karl Gustav war ein Sohn von Johann Franz Sigmund Freiherr von Vogten und Westerbach (1728–1780), Landschaftsdirektor der Fürstentümer Schweidnitz und Jauer, Erbherr auf Alt-Schönau und dessen Ehefrau Louise Antonie Elisabeth (1740–1785), geb. Freiin von Kalckreuth auf Kammerdorf. Sein älterer Bruder Franz Anton von Vogten und Westerbach (1769–1830) war von 1805 bis 1818 Landrat im Landkreis Hirschberg im Riesengebirge.

Leben

Von Vogten und Westerbach war zunächst seit dem 15. Februar 1791 als Auskultator bei der Oberamtsregierung Breslau, dann seit dem 19. Mai 1792 als Referendar, tätig. In gleicher Funktion wechselte er im Januar 1794 an das Kammergericht. Im März 1795 ließ er sich auf eigenen Wunsch hin verabschieden. Im Jahr 1798 saß er auf Alt Schönau im Kreis Schönau und war als Marschkommissar tätig. 1818 folgte er seinem Bruder Franz Anton als Landrat im Landkreis Hirschberg im Riesengebirge. Den Posten als Landrat übte er bis 1832 aus, ihm im Amt folgte Gustav von Matuschka (1793–1868).

Persönliches

Karl Gustav Freiherr von Vogten und Westerbach war mit Sophie, geb. Mylius, verheiratet. Aus dieser Ehe ging der Sohn Rudolf (1807–1852), königlich preußischer Kreisrichter, hervor.

Literatur

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