Karl Kapeller (Kapellmeister)
österreichischer Theaterkapellmeister und Komponist
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Leben
Kapeller, Sohn eines Schneiders, absolvierte zwischen 1871 und 1878 eine musikalische Ausbildung am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien in Wien (Klarinette bei Thomas Klein, Klavier bei Wilhelm Schenner).
Er arbeitete lange als Kapellmeister am Carltheater, ab September 1896 auch in Bad Ischl.[3] Zudem trat er als Komponist von Operetten, Chansons und Wienerliedern hervor. Zwischen 1881 und 1901 schuf er zwölf Bühnenmusiken, neben dem Carltheater auch für das Apollotheater, das Theater in der Josefstadt, das Kaiser-Jubiläums-Theater und das Ringtheater.[4]
Werke
- Die wilden Schwäne. Zauberspiel. (1881)
- Im Pavillon. Vaudeville. (1896)
- Wiener Touristen. Posse. (1895)
- Der Dorflump von Dellach. Volksstück. (1900)
- Die verkehrte Welt. Operette. (1901)
- Wiener Bilderbogen. Revue. (1901)
- Der blaue Club. Operette. (1902)
- Ich hab’ amal a Räuscherl g’habt. Wienerlied. (1902)
Literatur
- Kapeller, Karl. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1965, S. 219.
- Uwe Harten: Kapeller, Karl. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.