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Karl Koller (Architekt)

Schweizer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl Gottlieb Koller (* 16. April 1873 in Ragaz; † 1. Februar 1946 in St. Moritz) war ein Schweizer Architekt. Er wirkte vor allem als Architekt zahlreicher grösserer Hotels im Kanton Graubünden. Unter anderem entwarf er das Hotel Waldhaus in Sils.

Verlobungsbild, 1903

Ausbildung und Leben

Karl Koller begann nach einem Semester Studium am Technikum Winterthur 17-jährig eine Berufslehre bei Chiodera und Tschudy, wo er bis zur Jahrhundertwende arbeitete. Er erhielt dort bereits als Zwanzigjähriger Bauleitungsaufgaben für Projekte des Büros in Graubünden und im Veltlin. 1900, bereits mit eigenem Büro in St. Moritz, erhielt er den Auftrag für das grösste Haus am Platz, das dortige «Grand Hotel». Neben weiteren Hotelbauten errichtete Koller die Spitäler in Scuol, Sent, Samedan und Poschiavo und nach dem Ersten Weltkrieg zahlreiche Privathäuser.

Das «Suvretta-Haus», St.-Moritz, ca. 1913

Werke

  • 1898–1900: Hotel Schweizerhof, Vulpera
    Schweizerhof Vulpera, Architekt Karl Koller, 1900
  • 1901–1903: Parkhotel, Vitznau
  • 1902: Villa Engadina, Vulpera
    Villa Engiadina Vulpera, Architekt Karl Koller, 1902
  • 1902: Villa Post, Vulpera
    Villa Post Vulpera, Architekt Karl Koller, 1902
  • 1902–1905: Grandhotel, St. Moritz; 1944 abgebrannt[1]
  • 1904: Lyceum Alpinum, Zuoz
  • 1905–1906: Neues Posthotel, St. Moritz
  • 1905–1908: Schlosshotel, Pontresina; 1981 teilweise abgebrannt, Wiederaufbau 1985
  • 1906: Hotel Bristol, Bad Ragaz
  • 1906–1908: Hotel Waldhaus, Sils-Maria
  • 1908: Spital, Sent
  • 1908: Spital, Scuol
  • 1910: Altes Kreisspital, Samedan
  • 1910–1912: Kurhaus, Val Sinestra
  • 1911–1912: Hotel Suvretta House, St. Moritz
  • um 1915: Spital, Poschiavo
  • um 1920: Haas’sche Schriftgiesserei, Münchenstein
  • 1927: Chesa Spuonda, St. Moritz

Literatur

Einzelnachweise

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