Karl Munzinger (Politiker)
deutscher Landwirt und Mitglied der Kammer der Abgeordneten sowie des Bayerischen Landtags
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Karl Munzinger (* 7. Juli 1866 in Gerhardsbrunn; † 20. März 1955 ebenda) war ein deutscher Landwirt und Mitglied der Kammer der Abgeordneten sowie des Bayerischen Landtags.
Leben
Nach seiner Volksschulausbildung besuchte Karl Munzinger 1880/1881 die landwirtschaftliche Winterschule in Waldfischbach und arbeitete im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb, den er 1895 zur eigenen Bewirtschaftung übernahm. Zuvor musste er von 1886 bis 1889 Militärdienst leisten. Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied der Liberalen Vereinigung. Von 1912 bis 1918 hatte er als Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei einen Sitz in der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde im Wahlkreis Kusel gewählt. Am 6. Mai 1920 kam er als Vertreter der Bayerischen Mittelpartei für den ausgetretenen Abgeordneten Georg Ohligmacher in den Bayerischen Landtag. Diese Partei wurde 1918 gegründet und schloss sich im März 1920 der Deutschnationalen Volkspartei an.[1]
Am 10. März 1925 wurde er Nachfolger des verstorbenen Abgeordneten Karl Rassiga und gehörte von 1928 an dem Bayerischen Bauern- und Mittelstandsbund an.
Öffentliche Ämter
- Beeidigter Sachverständiger der Landes-Hagelversicherungsanstalt
- Bezirksvorsitzender des Bunds der Landwirte
- 1. Vorsitzender der Bezirksbauernkammer Homburg
- 1. Vorsitzender des Shorthornzucht- und Schafzuchtverbands der Pfalz
Ehrungen
Siehe auch
Weblinks
- Karl Munzinger in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.