Karl Reichhold

deutscher Landrat (CSU) From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl Reichhold (* 1901; † 27. Dezember 1957) war ein deutscher Politiker (CSU) und Landrat des Landkreises Wolfratshausen.

Leben

Karl Reichhold war promovierter Volkswirt und arbeitete zur Zeit des Nationalsozialismus an der Deutschen Hochschule für Politik und der Handelshochschule Berlin.[1] Er zog nach dem Zweiten Weltkrieg nach Icking, der Heimat seiner Frau und wurde CSU-Mitglied. Zwischenzeitlich wurde er von der amerikanischen Militärregierung zum kommissarischen Landrat des Landkreises Hilpoltstein ernannt. 1948 wurde er nach den Kommunalwahlen in Bayern vom Kreistag zum Landrat des Landkreises Wolfratshausen gewählt.[2] Bundesweite Schlagzeilen machte er, als er im September 1955 in Anwesenheit seiner 15 Referenten die Beförderung seines Stellvertreters Arthur Kemnnitzer zum Oberregierungsrat als Ritterschlag inszenierte.[3] Er starb mit 56 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalles.[4] In der erforderlichen Nachwahl wurde Franz Xaver Lehmair als Landrat gewählt.

Einzelnachweise

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