Karl Reiser
deutscher Skirennläufer
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Karl Reiser (* im 19. oder 20. Jahrhundert; † im 20. oder 21. Jahrhundert; fl. 1931) war ein deutscher Skirennläufer, der während der Zeit des Deutschen Reichs aktiv war und an den ersten Alpinen Skiweltmeisterschaften teilnahm, die 1931 ausgetragen wurden.
| Karl Reiser | |
| Nation | |
| Geburtstag | 19. oder 20. Jahrhundert |
| Sterbedatum | 20. oder 21. Jahrhundert |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Abfahrt, Slalom, Alpine Kombination |
Karriere
Bei den ersten Alpinen Skiweltmeisterschaften, die 1931 in Mürren in der Schweiz ausgetragen wurden, belegte Reiser in der Abfahrt den 20. von 25 Rängen mit einer Minute und 21 Sekunden Rückstand auf den Sieger, den Schweizer Walter Prager. Er lag zwischen zwei seiner Landsmänner: auf Ulrich Neuner hatte acht Zehntelsekunden Rückstand und auf Peter Alexander von le Fort 8,2 Sekunden Vorsprung. Er war damit der fünftbeste von sechs Deutschen.[1] In der vom Österreicher Gustav Lantschner gewonnenen Langen Abfahrt kamen 23 Läufer ins Ziel, wobei Reiser Platz 17 belegte und zwei Minuten und 32,8 Sekunden Rückstand hatte. Er lag abermals zwischen zwei seiner Landsmänner – 50,4 Sekunden hinter Hans von Weech und 2,2 Sekunden vor Martin Neuner. Vor den dreien lag noch Friedl Däuber auf Rang neun und hinter ihnen Peter Alexander von le Fort auf dem 23. und letzten Rang; Ulrich Neuner war ausgeschieden.[2] Im Slalom, gewonnen vom Schweizer David Zogg, belegte Reiser Rang 14 von 20 Platzierten, wobei er 15,8 Sekunden Rückstand hatte; Reiser wurden sechs Sekunden für das Kreuzen oder Berühren einer Torstange angerechnet. Drei Zehntelsekunden vor ihm lag der Australier Tom Mitchell und eine Zehntelsekunde hinter ihm der Brite Antony Bulwer-Lytton, Viscount Knebworth („Toby Knebworth“ genannt).[3] In der Alpinen Kombination errang Reiser ebenfalls den zwölften Platz und lag hinter dem Österreicher Hannes Schroll und vor dem Briten Bill Bracken.[4]
Erfolge
Weltmeisterschaften
- Mürren 1931: 20. in der Abfahrt, 17. in der Langen Abfahrt, 14. im Slalom, 12. in der Alpinen Kombination