Karl Sauerwein

Abgeordneter im Provinziallandtag Hessen-Nassau From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Karl Sauerwein wurde als Sohn des Schlossermeisters Christoph Sauerwein (1814–1895) und dessen Ehefrau Anna Katharina Haas (1819–1895) geboren, erlernte das Schlosserhandwerk und übernahm, nachdem er die Meisterprüfung abgelegt hatte, 1873 die von seinem Vater gegründete Kunst- und Bauschlosserei. Er engagierte sich in der Kommunalpolitik und war von 1873 bis 1906 Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Von 1890 an war er Mitglied des Tiefbauamtes der Stadt Frankfurt am Main und ab 1899 Mitglied des Gesundheitsrates.

Von 1899 bis 1909 hatte er ein Mandat für den Nassauischen Kommunallandtag bzw. für den Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau[1], wo er Mitglied des Eingabenausschusses war. Von 1907 bis 1909 nahm er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Sitzungen des Parlaments teil und legte sein Mandat 1910 nieder. Sauerwein war Mitglied der Demokratischen Partei.

Literatur

  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 321.
  • Nassauische Parlamentarier. Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau. Bd. 71 = Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Bd. 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 72, S. 288.

Einzelnachweise

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