Karl Spalcke (Diplomat)
deutscher Diplomat
From Wikipedia, the free encyclopedia
Werdegang
Karl Spalcke war der Sohn des gleichnamigen Generals Karl Spalcke (1891–1967). Von März 1945 bis Dezember 1953 befand er sich mit seinen Eltern als „sozialgefährliche Elemente“ in sowjetischer Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er im November 1954 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln. 1959 legte er das erste juristische Staatsexamen ab. 1961 wurde er in Köln mit der Dissertation Die Kommanditgesellschaft auf Aktien: Organisationsidee und Interessenlage zum Doktor der Rechte promoviert.[2]
1961 trat Spalcke in den Auswärtigen Dienst ein. Auslandsverwendungen führten ihn zunächst nach Sofia, Washington, D.C. und Hongkong. Danach war er Stellvertreter des Botschafters an der Botschaft in Bagdad. Von 1982 bis 1989 war er Leiter des Referats Ost- und Südosteuropa im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Schließlich war er von 1989 bis zu seiner Pensionierung 1996 Botschafter in Singapur. Zugleich war er in Vanuatu, Papua-Neuguinea und auf den Salomonen nebenakkreditiert.[3] 1997 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.