Karl Zwengauer
deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg
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Karl Zwengauer (* 20. Oktober 1882 in Neuhausen-Nymphenburg; † 1943 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg.
Leben
Karl Zwengauer trat am 7. Juli 1901 nach Abschluss seiner Kadettenausbildung als Fähnrich in das 8. Feldartillerie-Regiment der Bayerischen Armee ein.[1] Am 9. März 1903 wurde er im Regiment zum Leutnant befördert.[2] Als Oberleutnant, Beförderung am 26. Oktober 1911, war er 1914 weiterhin im 8. Feldartillerie-Regiment.[2] Am 1. Juni 1915 wurde er Hauptmann.[3]
Er nahm am Ersten Weltkrieg teil und wurde beiden Klassen des Eisernen Kreuzes, dem Bayerischen Militärverdienstorden IV. Klasse mit Schwertern, dem Verwundetenabzeichen in Schwarz sowie dem Eisernen Halbmond ausgezeichnet.[4] Nach dem Krieg trat er in die Reichswehr ein, wurde am 1. November 1929 zum Oberstleutnant befördert und war 1930 Leiter der Artillerieabteilung (Wa Prw 3) im Reichswehrministerium.[4]
Am 1. Oktober 1932 wurde er zum Oberst befördert und erhielt am 1. Juli 1934 den Charakter als Generalmajor. Mit der regulären Beförderung zum Generalmajor wurde er am 1. Januar 1937 Inspekteur der Wehrwirtschaftsinspektion III in Berlin. In dieser Position blieb er auch nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, hatte aber vorher am 1. August 1938 den Charakter als Generalleutnant erhalten. Am 6. Februar 1940 wurde er als Inspekteur der Wehrersatzinspektion nach Leipzig beordert und wurde am 1. Februar 1941 regulär Generalleutnant. Ab 7. April 1941 war er zur Verfügung der Inspektion der Artillerie im Oberkommandos des Heeres (OKH) gesetzt und wurde am 31. März 1943 endgültig aus dem aktiven Dienst der Wehrmacht verabschiedet. Ein halbes Jahr später verstarb er.
Literatur
- Wolf Keilig: Das deutsche Heer 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung. Band 2, Podzun, Bad Nauheim 1956, 211, S. 378.