Karl von Dobeneck

deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung From Wikipedia, the free encyclopedia

Ludwig Friedrich Hans Karl Dobeneck, seit 1826 Ludwig Friedrich Hans Karl Freiherr von Dobeneck (* 20. April 1797 in Bug im Landkreis Hof; † 22. November 1865 in Bayreuth) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Wappen der Freiherren von Dobeneck

Leben

Karl von Dobeneck entstammte dem württembergischen Zweig des Adelsgeschlechts von Dobeneck und war ein Sohn des württembergischen Offiziers Rudolf von Dobeneck (1748–1797) und dessen Ehefrau Caroline Ernestine, geb. von Rieben (1758–1844). Er wuchs mit seinem älteren Bruder Ferdinand (1791–1867, Generalleutnant) auf.

Am 9. Oktober 1826 wurde er gemeinsam mit seinen Brüdern, seinem Vetter und seinem Onkel bei der bayerischen Adelsklasse eingetragen[1] und verfügte in Oberfranken über umfangreichen Gutsbesitz (Rittergut Schlegel und Schlossgut Brandstein).

In der Evangelisch-reformierten Kirche in Bayern war er Konsistorialrat im Königlichen Konsistorium Ansbach.[2]

1837 hatte er ein Mandat aus dem Stimmbezirk Obermainkreis (größere Grundbesitzer/Gutsbesitzer[3]) für die Abgeordnetenkammer, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete.

Schloss Brandstein, Familienbesitz der Freiherren von Dobeneck

Dobeneck war Königlich-bayerischer Kämmerer und Regierungsrat.

Familie

1826 heiratete er Franziska (Fanny) Freiin von Welden (1807–1881). Aus der Ehe gingen zwei Töchter und fünf Söhne hervor, darunter Constantin (1830–1903, königlich bayerischer Kreis- und Stadtgerichts-Accessist) und Alban (1833–1919, Nachfolger seines Vaters) hervor.

Siehe auch

Einzelnachweise

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