Alexander von Monts (General)
preußischer Generalleutnant
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Alexander Karl Johann Friedrich Jakob Graf von Monts (* 11. Juni 1793 in Bayreuth, Fürstentum Bayreuth, Königreich Preußen; † 26. November 1870 in Liegnitz, Provinz Schlesien, Königreich Preußen) war ein preußischer Generalleutnant.
Leben
Herkunft
Alexander war ein Sohn des preußischen Oberstleutnants Felix Anton Ludwig Graf von Monts (1765–1848) und dessen Ehefrau Luise, geborene von Budberg (1770–1848), Tochter des Generalleutnants Alexander von Budberg. Der preußische General der Infanterie Carl von Monts (1801–1886) und der Landrat August von Monts (1806–1881) waren seine Brüder.
Militärkarriere
Monts besuchte seit 21. Juni 1806 das Kadettenhaus in Berlin und wurde am 5. Juli 1811 als Portepeefähnrich dem Normal-Infanterie-Bataillon der Preußischen Armee überwiesen. Am 24. Januar 1812 wurde er zum Sekondeleutnant befördert und am 19. Juni 1813 in das neugebildete 2. Garde-Regiment zu Fuß versetzt. Mit dem Regiment nahm Monts während der Befreiungskriege an den Schlachten bei Großgörschen und Leipzig teil. Bei Bautzen wurde er durch einen Schuss in den rechten Arm verwundet und erhielt das Eiserne Kreuz II. Klasse. Für seine Leistungen während er Schlacht bei Paris wurde Monts mit dem Orden der Heiligen Anna III. Klasse ausgezeichnet.
Bis 17. Mai 1818 stieg er zum Kapitän und Kompaniechef im I. Bataillon auf. Als Major war Monts vom 30. März 1834 bis zum 25. März 1841 Kommandeur des II. Bataillons des 4. Garde-Landwehr-Regiments und wurde anschließend in das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 versetzt. Dort am 7. April 1842 zum Oberstleutnant befördert, beauftragte man ihn am 17. Oktober 1844 mit der Führung des 22. Infanterie-Regiments in Neisse. Nach seiner Beförderung zum Oberst am 22. März 1845 folgte am 13. Januar 1846 seine Ernennung zum Regimentskommandeur. Ab 2. Januar 1849 hatte Monts dann das Kommando über die 11. Landwehr-Brigade, wurde am 19. April 1851 Generalmajor und befehligte vom 4. Mai 1852 bis zum 16. Februar 1853 die neu errichtete 21. Infanterie-Brigade in Breslau. Anschließend hatte er den Posten als Kommandant von Posen inne. In dieser Stellung erhielt Monts am 18. September 1858 den Charakter als Generalleutnant. Unter Verleihung des Roten Adlerordens I. Klasse mit Eichenlaub wurde ihm am 3. Mai 1860 mit der gesetzlichen Pension der Abschied gewährt.
Familie
Monts hatte sich am 17. März 1823 in Berlin mit Antoinette von Byern (1802–1866) verheiratet. Aus der Ehe ging die Tochter Antonie (* 1827) und der spätere deutsche Vizeadmiral Alexander von Monts (1832–1889) hervor.
Literatur
- Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum. Band 6, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o. O. [Hamburg], o. J. [1938], DNB 367632810, S. 307, Nr. 1930.
- Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das Jahr 1857. Dreißigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1856, S. 524 f. (Digitalisat)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Monts, Alexander von |
| ALTERNATIVNAMEN | Monts, Alexander Karl Johann Friedrich Jakob Graf von (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | preußischer Generalleutnant |
| GEBURTSDATUM | 11. Juni 1793 |
| GEBURTSORT | Bayreuth |
| STERBEDATUM | 26. November 1870 |
| STERBEORT | Liegnitz |