Karl von Schelling
bayerischer Verwaltungsbeamter
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Leben
Karl von Schelling war Sohn des Erlanger Rechtsprofessors Paul Heinrich Joseph Schelling. Er studierte bis 1866 Rechtswissenschaft an der Universität Erlangen und der Universität Leipzig. 1863 wurde er Mitglied des Corps Onoldia.[1]
Nach Abschluss des Studiums und Promotion zum Dr. iur. trat Schelling in den bayerischen Staatsdienst. 1869 absolvierte er die juristische Assessorprüfung („Staatskonkurs“) und war danach als Regierungsakzessist bei der Regierung von Mittelfranken (1870), Bezirksamtsassessor in Brückenau (1875), Hilfsreferent (1879) und Regierungsassessor (1880) bei der Regierung von Unterfranken, Bezirksamtmann in Königshofen (1884), Regierungsrat bei der Regierung von Niederbayern (1887), Rat am Verwaltungsgerichtshof (1893) sowie Regierungsdirektor bei der Regierung der Oberpfalz (1896) tätig.[2] Von 1897 bis 1902 war er Regierungspräsident der Regierungsbezirks Mittelfranken.[3]
1898 wurde von Schelling nobilitiert. Er trug den Ehrentitel Exzellenz. Nach seiner Pensionierung 1902 lebte er in München.[1]
Karl von Schelling heiratete 1873 die ebenfalls aus Erlangen stammende Adolphine Forster, Tochter eines Bezirksamtmanns. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor.[2]
Weblinks
- Karl Ritter von Schelling. In: Deutsche Biographie (Index-Eintrag).