Karl zu Leiningen-Westerburg
bayerischer Verwaltungsjurist
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Karl Graf zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen (* 8. April 1863 in Dillingen; † 18. Januar 1941) war ein bayerischer Verwaltungsjurist.
Leben
Er war Sohn des bayerischen Reiteroffiziers Graf Wilhelm zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen (1824–1887) und der Therese geb. Flossmann (1842–1918). Der Professor Wilhelm zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen (1875–1956) war sein jüngerer Bruder[1]. Der Leininger Ahnherr Graf Georg II. Carl Ludwig (1666–1726) hatte in Grünstadt, Residenzort der Grafschaft Leiningen, Schloss Oberhof als Stammsitz des von ihm gegründeten Familienzweiges Leiningen-Westerburg-Neuleiningen erbaut. Karl zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen ist nicht zu verwechseln mit seinem Cousin Karl Emich zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen (1856–1906).
Karl zu Leiningen-Westerburg war von 1914 bis 1917 Bezirksamtmann im Bezirk Berchtesgaden.[2] Vorher hatte er das Amt des Bezirksamtmanns in Schongau inne. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Staatsdienst lebte er als Regierungsrat und Bezirksamtmann a. D. (außer Dienst) in München.