Kate Manicom

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Kate Zilpah Manicom (* 11. März 1893 in St Pancras, London; † 27. Oktober 1937 in Hendon, Middlesex) war eine englisch-britische Suffragette und Gewerkschafterin.

Kate Manicom, 1921

Leben

Manicom war die Tochter von Arthur Henry Manicom (1860–1923) und Louisa Manicom, geborene Childs (1864–1923). Sie hatte eine jüngere Schwester, Ellen Annie (1895–1973). Sie besuchte die Southfields Girls’ School.[1]

Ab 1911 war sie in der Frauenwahlrechtsbewegung aktiv. Sie stand in Verbindung mit Sylvia Pankhurst und arbeitete mit der von Pankhurst gegründeten sozialistischen East London Federation of Suffragettes zusammen. Zudem trat sie der Labour Party und der Workers’ Union bei, für die sie ab 1917 als Organisatorin tätig war. In dieser Funktion warb sie landesweit Arbeiterinnen an und spielte eine Schlüsselrolle bei einem Streik der Beschäftigten der Pearl Assurance.[2] Sie reiste nach Peterborough, um auf Streikversammlungen zu sprechen.[3]

Der Representation of the People Act 1918 gewährte das Wahlrecht nur Frauen über dreißig Jahren, und Manicom war eine führende Aktivistin im Einsatz dafür, das Wahlrecht für Frauen auf derselben Grundlage wie für Männer auszudehnen. Als die Workers’ Union Teil der Transport and General Workers’ Union (TGWU) wurde, übernahm sie das Amt der Bezirksorganisatorin für London. Sie war außerdem Mitglied des Women’s Advisory Committee des Trades Union Congress sowie des Standing Joint Committee of Industrial Women’s Organisations.[4] Sie nahm 1921 am International Congress of Working Women teil und war Delegierte bei der Internationalen Arbeitsorganisation,[2] wo sie „im Namen der jungen Frauen der Welt“ sprach.[5]

Ab 1924 arbeitete Manicom als Postbeamtin, blieb jedoch weiterhin in der Gewerkschaftsbewegung aktiv. Sie starb am 27. Oktober 1937 im Alter von 44 Jahren.[2][6]

Einzelnachweise

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