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Kathedrale von Mysuru

Kathedrale in Mysuru, Indien From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Kathedrale von Mysuru (traditionell bekannt als St. Philomena’s Church, offiziell Cathedral of St. Joseph and St. Philomena) ist der Sitz des römisch-katholischen Bistums Mysuru im indischen Bundesstaat Karnataka. Sie wurde in den Jahren 1933–1936 im neogotischen Stil in Anlehnung an den Kölner Dom erbaut.[1]

Kathedrale von Mysuru

Kirchenpatronin

Die heilige Philomena von Rom war angeblich eine griechische Prinzessin, die im Jahr 302 während der Christenverfolgung unter Diokletian enthauptet wurde.

Geschichte

An der Stelle des heutigen Baus wurde im Jahr 1843 vom damaligen Maharadscha Mummadi Krishnaraja Wodeyar eine Kirche erbaut. Im Jahr 1926 konnte Thamboo Chetty, der Sekretär des Maharadschas von Mysore, eine Reliquie der Heiligen beschaffen, die er von Peter Pisani, dem Apostolischen Delegaten von Ostindien, erhielt.[1] Diese Reliquie wurde dem katholischen Geistlichen Cochet übergeben, der den Maharadscha bat, ihn beim Bau einer Kirche zu Ehren der heiligen Philomena zu unterstützen.[2]

Architektur

Die Kirche wurde von dem Franzosen Daly im neugotischen Stil entworfen.[1] Der Grundstein wurde im Jahr 1933 gelegt. Der Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes. In der Krypta befindet sich eine Statue der heiligen Philomena. Die Türme haben eine Höhe von 53 m und ähneln den Türmen des Kölner Domes bzw. der St.-Patrick-Kathedrale in New York. Im Hauptschiff ist Platz für bis zu 800 Menschen. Die Darstellungen in den Kirchenfenstern zeigen die heilsgeschichtlichen Ereignisse der Geburt, des Letzten Abendmahles, der Kreuzigung, der Auferstehung und der Himmelfahrt Christi.

Einzelnachweise

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