Kathrin Aehnlich

deutsche Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Kathrin Aehnlich (* 9. Oktober 1957 in Leipzig) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie schreibt Erzählungen, Hörspiele, Hörfunkfeatures und dreht Dokumentarfilme.

Leben

Kathrin Aehnlich studierte zunächst an der Ingenieurschule für Bauwesen Leipzig und arbeitete drei Jahre in einem Baubetrieb, bevor sie von 1985 bis 1988 ein Studium am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig absolvierte. Ihr Mentor war Gerhard Rothbauer. Danach arbeitete sie als Redakteurin für die unabhängige Wochenzeitung Die andere Zeitung und seit 1992 beim Mitteldeutschen Rundfunk in der Feature-Redaktion des MDR. Ihr Roman Alle sterben, auch die Löffelstöre war Pflichtlektüre für die Abschlussprüfung 2009 an baden-württembergischen Realschulen.[1]

Kathrin Aehnlich gehört dem PEN-Zentrum Deutschland an und wurde auf dessen Jahrestagung am 27. Juni 2025 in den Vorstand als Schatzmeisterin gewählt. Die Schriftstellerin lebt in Markkleeberg und hat eine Tochter.

Werke

Bücher

Hörbuch

DVD

  • Blauhemd – Bluejeans – Beatmusik. Jugend und Musik in der DDR, (Co-Autor André Meier), 135 Minuten, Icestrom 2008

Hörspiele

  • Hase Dreiläufer, Kinderhörspiel nach Gerhardt Holz-Baumert, Produktion: Rundfunk der DDR 1985
  • Verwunschen, Kinderhörspiel, Produktion: Rundfunk der DDR 1986
  • Zimmer 19, Jugendhörspiel, Co-Autor Ulrich Kiehl, Produktion: Rundfunk der DDR 1988

Hörfunkfeatures im MDR

  • 1992: Die Kirche starb stolz – Die Probsteigemeinde erinnert sich an die Sprengung der Universitätskirche.
  • 1992: Geld und Gedichte – DDR-Schriftsteller nach der Wende, Co-Autor: Holger Jackisch
  • 1993: Den Fuß bis an die Grenze setzen – Eine DDR-Geschichtslehrerin kämpft, Co-Autor Ulrich Kiehl
  • 1994: Pinguin mit Saxophon – Rock'n roll an einem Magdeburger Gymnasium
  • 1994: Sozialstation – Der Arbeitstag einer Gemeindeschwester, Co-Autor Ulrich Griebel
  • 1994: Kein Sonntag ohne Klöße – Ein Blick in Thüringer Kochtöpfe, Co-Autor Ulf Köhler
  • 1996: Wie ein Paradies – Endstation Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
  • 2001: Alle Jahre wieder - Das Geheimnis der Weihnachtstolle, Co-Autorin: Steffi Mannschatz
  • 2004: Der Fall Bajirami - Eine ostdeutsche Kleinstadt kämpft um eine Familie, Co-Autor: Ingo Colbow
  • 2005: Einsturz: Dresdner Frauenkirche - Über das Bewahren der Trümmer, Co-Autor: Tobias Barth
  • 2005: Heilkunde der Erfahrung - Leben und Werk des Homöopathen Samuel Hahnemann
  • 2005: Eimerdeckel oder Sensationsfund? - Die Himmelsscheibe von Nebra, Co-Autor: Steffen Lüddemann
  • 2005: Der „Leipziger Beataufstand“ – Regie: Andreas Meinetsberger
  • 2006: Eine Totenmesse für Karol - Meine Reise zum Papstbegräbnis, Regie: Sabine Ranzinger
  • 2007: Freitags auf dem Arbeitsamt, Co-Autor und Regie: Tobias Barth
  • 2007: Ohne Stimme flog ich fort - Die Ausweisung der Liedermacher Gerulf Pannach und Christian Kunert
  • 2008: Ich dachte, er lebe ewig und er tut es: Axel Eggebrecht im Porträt, Regie: Klaus Zippel
  • 2008: Abgeschoben - Die Macht der Bürokratie, Co-Autor und Regie: Ingo Colbow
  • 2013: Intershop - Der Duft des Westens
  • 2015: Käthe Kollwitz – Letzte Tage in Moritzburg – Regie: Wolfgang Bauernfeind

Einzelnachweise

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