Kazuhiro Ninomiya

japanischer Judoka From Wikipedia, the free encyclopedia

Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Kazuhiro Ninomiya
Nation Japan 1870Japan Japan
Geburtstag 28. November 1946
Geburtsort Fukuoka, Japan
Größe 190 cm
Gewicht 93 kg
Sterbedatum 4. Mai 2026
Sterbeort Fukuoka, Japan
Karriere
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Asienmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Universiade 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold 1976 Montreal -93 kg
Weltmeisterschaften
Gold 1973 Lausanne Offene Klasse
Silber 1975 Wien Offene Klasse
Asienmeisterschaften
Gold 1970 Kaohsiung +93 kg
Logo der FISU bis 2019
 Universiade
Gold 1967 Tokio -93 kg
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Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura.

Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari.[1] Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.[2]

Fußnoten

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