Kemmelbach
Ortschaft im Bezirk Melk
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Kemmelbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Neumarkt an der Ybbs im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 496 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
| Kemmelbach (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Kemmelbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Neumarkt an der Ybbs | |
| Koordinaten | 48° 9′ 14″ N, 15° 5′ 33″ O | |
| Höhe | 226 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 496 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 2,89 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04772 | |
| Katastralgemeindenummer | 14408 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das nordöstlich von Neumarkt gelegene Dorf wird von der Wiener Straße durchquert, von der hier nicht nur die Erlauftal Straße abzweigt, sondern auch die Landesstraßen L6146 und L6148. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 156 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 21 Häusern genannt, das nach Neumarkt eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Auhof besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Stadt Ybbs und der Herrschaft Peilenstein ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Neudenburg, Auhof und Peilenstein.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kemmelbach zwei Bäcker, ein Fleischer, drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, zwei Landesproduktehändler, eine Molkerei, eine Pappenfabrik, ein Rohproduktehändler, ein Sattler, ein Schmied, ein Schuster, eine Tapezierer und einige Landwirte ansässig.[4]
Sehenswertes
- Schloss Neudenburg, ehemaliger Ansitz, im 16./17. Jh. zur Vierflügelanlage ausgebaut, von der heute nurmehr das Haupthaus erhalten ist
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 305 (Ausgabe 1769; Kemmelbach in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 59, Sektion Ybbs, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,7 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 207.
