Ken Walker
US-amerikanischer Jazzmusiker (Kontrabass, auch Komposition)
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Ken Walker (* 22. Juli 1956; † 12. Februar 2026[1]) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Kontrabass, auch Komposition).
Leben und Wirken
Walker wuchs in Arkansas auf und lebte später in Denver. Er begann seine musikalische Laufbahn mit Cello und Tuba, bevor er an der Arkansas Tech University den Bass für sich entdeckte. Nach seinem Umzug nach Denver im Jahr 1985 war er zwölf Jahre lang (1987–1998) Hausbassist im Club El Chapultepec. Er spielte mit zahlreichen Jazzgrößen, darunter Freddie Hubbard, Joe Pass, Randy Brecker und James Moody.[1]
Sein Debütalbum als Bandleader, Terra Firma, erschien 2005 mit seinem Sextett, gefolgt von Down Home 2012. Walker war langjähriges Fakultätsmitglied der Lamont School of Music der University of Denver. Neben seinen technischen Fähigkeiten am Bass war Walker für seinen vielseitigen, funktionalen und zugleich freien Spielstil sowie sein Engagement für die Jazzszene Denvers bekannt, unter anderem durch Auftritte in Clubs wie Dazzle und Nocturne. 2024 wurde er in die Arkansas Jazz Hall of Fame aufgenommen.[1]
Im Bereich des Jazz war Walker laut Tom Lord zwischen 1987 und 2020 an 53 Aufnahmesessions beteiligt, u. a. mit dem Colin Stranahan Quintet, Fred Wesley Quartet, The Bob Montgomery / Al Hermann Quintet, The H2 Big Band und The Montgomery Hermann Quinlan Sextet,[2] außerdem mit Musikern wie Ron Miles, James Van Buren, Lew Tabackin, Valery Ponomarev, Charles McPherson, Fred Hess, Phil Woods/Carl Saunders (Play Henry Mancini), Brad Goode, Richie Cole und Curtis Fuller (I Will Tell Her).
Diskographische Hinweise
- Keith Oxman, Chip Stephens, Ken Walker, Todd Reid: Brainstorm (Capri Records 2003)
- Terra Firma (Synergy, 2005), mit Al Hood, Peter Sommer, Jeff Jenkins, Dave Corbus, Paul Romaine