Kerstin Brachtendorf

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Kerstin Brachtendorf (* 22. Mai 1972) ist eine deutsche Radsportlerin.

Geburtsdatum22. Mai 1972
NationDeutschland Deutschland
DisziplinMountainbike, Bahnradsport, Straßenradsport
Karriereende2026
Schnelle Fakten Zur Person, Geburtsdatum ...
Kerstin Brachtendorf
Kerstin Brachtendorf (2022)
Kerstin Brachtendorf (2022)
Zur Person
Geburtsdatum 22. Mai 1972
Nation Deutschland Deutschland
Disziplin Mountainbike, Bahnradsport, Straßenradsport
Karriereende 2026
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
2006–2007
2008–2009
2010–2011
2012
2013–
RSV 1948 Traunstein
TSV Bad Endorf
RSC St. Ingbert
RSC Cottbus
BPRSV Cottbus
Internationale Team(s)
2012–2013
2014–2015
Fiat-Rotwild
r2-bike.com MTB RACING
Wichtigste Erfolge
Sommer-Paralympics
2021 – Einzelzeitfahren
UCI-Paracycling-Straßenweltmeisterschaften
2022 Regenbogentrikot – Zeitfahren
2017 Regenbogentrikot – Straßenrennen
2013 Regenbogentrikot – Straßenrennen
Letzte Aktualisierung: 30. April 2026
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Sportliche Laufbahn

Kerstin Brachtendorf startet in der UCI-Kategorie der Elite, aber wegen der Behinderung eines ihrer Beine auch in der Paracycling-Kategorie C5. Zunächst war sie hauptsächlich als Mountainbikefahrerin in der Elite aktiv. 2006 gewann sie gemeinsam mit Sabine Grona das Mountainbike-Rennen Cape Epic in Südafrika, und im Jahr darauf belegte sie bei der deutschen Meisterschaft im Mountainbike-Marathon Platz drei. 2008 entschied sie die Tour Transalp für sich und wurde Mountainbike-Europameisterin bei den Masters.

2011 qualifizierte sich Brachtendorf für die Paracycling-Bahnweltmeisterschaften im Velodromo Fassa Bortolo in Montichiari und belegte Rang fünf in der Einerverfolgung; im selben Jahr wurde sie Zweite bei der Ronda Piccola beim Bike Marathon Riva del Garda.[1][2] 2011 und 2013 gewann sie die Gesamtwertung des UCI-Straßenweltcups (C5) und seit 2011 dreimal hintereinander die deutsche Straßenmeisterschaft. Bei den Sommer-Paralympics 2012 in London startete sie in vier verschiedenen Disziplinen und wurde Vierte im Straßenrennen.[2] 2013 errang sie den Titel der Weltmeisterin im Straßenrennen, nachdem sie 2011 Fünfte geworden war. 2015 gewann sie jeweils Bronze im Straßenrennen und im Einzelzeitfahren.

Im März 2014 gab das Team Maxx-Solar bekannt, dass es Kerstin Brachtendorf verpflichtet habe. Die Sportlerin wollte sich gezielt auf die Sommer-Paralympics 2016 in Rio de Janeiro vorbereiten.[2] Bei den Spielen wurde sie Fünfte im Straßenrennen und Siebte im Einzelzeitfahren auf der Straße; auf der Bahn belegte sie in der Einerverfolgung Rang acht. Bei den Paracycling-Straßenweltmeisterschaften 2017 wurde sie zum zweiten Mal Weltmeisterin und holte im Einzelzeitfahren Bronze.

2021 wurde Kerstin Brachtendorf für die Teilnahme an den Sommer-Paralympics 2020 in Tokio nominiert. Sie gewann die Bronzemedaille im Einzelzeitfahren der Kategorie C5.[3] Für den Gewinn der Bronzemedaille erhielt sie am 8. November 2021 vom Bundespräsidenten das Silberne Lorbeerblatt.[4] 2026 wurde ihr Rücktritt vom Leistungsradsport vermeldet.[5]

Berufliches

Kerstin Brachtendorf ist von Beruf Diplom-Grafikdesignerin. Die Monate von Oktober bis April verbringt sie regelmäßig auf Gran Canaria, wo sie als Mountainbike-Guide arbeitet.[2]

Erfolge

2011
  • Goldmedaille Weltcup – Gesamtwertung
2013
2015
2017
2019
2021
2022

2023

2024

Commons: Kerstin Brachtendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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