Ki-Hyang Lee

südkoreanisch-deutsche Übersetzerin und Verlegerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ki-Hyang Lee (koreanisch 이기향; * 1967 in Seoul)[1] ist eine südkoreanisch-deutsche Verlegerin und literarische Übersetzerin. 2024 erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Übersetzung.

Leipziger Buchmesse 2024

Biografie

Ki-Hyang Lee wurde als eines von acht Geschwistern in Seoul geboren. Sie studierte Germanistik, Pädagogik und Japanologie in Seoul, Würzburg und München. 1992 kam sie nach Deutschland und promovierte 2001 an der Universität Würzburg über das Thema „Armut als neue Qualität der Helden im Fortunatus und im Goldfaden“.[2] Um diese Zeit begann sie auch mit Übersetzungen aus dem Koreanischen ins Deutsche und war damit eine der ersten im Bereich der literarischen Übersetzungen.[3] Sie ist auch die Übersetzerin der Werke der Literaturnobelpreisträgerin Han Kang[4].

Seit 2011 ist sie Verlegerin des Märchenwald Verlag München, der insbesondere asiatische Kinderbücher in deutscher Übersetzung und bilinguale, koreanisch-deutsche Fassungen von Literaturwerken herausgibt.[5][6] Sie arbeitet als Lektorin und Übersetzerin sowie als Dozentin am Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.[7] Sie lebt in München und ist zweifache Mutter.[3]

Auszeichnungen und Ehrungen

Werke (Auswahl)

Zu ihren Übersetzungen ins Deutsche gehören:

Commons: Ki-Hyang Lee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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