Wikiwand AI

Kibitzensee

Naturdenkmal in Mainhardt, Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Kibitzensee ist ein verlandendes Stillgewässer in der Gemarkung Geißelhardt der Gemeinde Mainhardt im Landkreis Schwäbisch Hall im nordöstlichen Baden-Württemberg.

Schnelle Fakten
Kibitzensee
Kibitzensee am Nordufer, Blick nach Süden
Geographische Lage Schwäbisch-Fränkische Waldberge

Baden-Württemberg

Abfluss Kibitzenseebach→ Benzenbach → Brettach → Kocher → Neckar → Rhein → Nordsee
Ufernaher Ort Mainhardt-Dürrnast
Daten
Koordinaten 49° 6′ 38,5″ N, 9° 33′ 48,1″ O
Kibitzensee (Baden-Württemberg)
Kibitzensee (Baden-Württemberg)
Höhe über Meeresspiegel 476 m ü. NHN[LUBW 1]
Fläche 0,073 ha[LUBW 2]
Länge 25 m[LUBW 3]
Breite 40 m[LUBW 3]
Einzugsgebiet 2 ha[LUBW 4]
Schließen
Schnelle Fakten
Kibitzensee
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Kennung 81270520012
Einrichtungsdatum 15. September 1985
Schließen

Lage und Beschreibung

Der Kibitzensee liegt auf der Stubensandstein-Hochfläche (Löwenstein-Formation)[1] des Unterraums Hinterer Mainhardter Wald des Mainhardter Waldes im Naturraum der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge[2] auf einer Höhe von etwa 476 m ü. NHN. Zwischen dem Dorf Geißelhardt im Süden und den zugehörigen Weilern Dürrnast im Nordosten und Streithag im Nordwesten liegt er im nördlichen Teil der Waldinsel Häule am Waldrand, ist aber ringsum von Bäumen umstanden.

Der wegen seiner starker Verlandung eher Tümpel zu nennende See mit etwa 7 Ar Fläche, einer Länge von etwa 25 Metern und einer Breite von etwa 40 Metern ist vermutlich aus einem aufgelassenen Fischteich entstanden. Er ist überwiegend wenig tief, hat meist flache Ufer, hat nur episodisch Zufluss durch einen von Westen zulaufenden Graben und auch keinen offenen Abfluss. Das Wasser seines nur kleinen Einzugsgebietes fließt über den Kibitzenseebach südwärts zum Benzenbach, einen Zufluss der oberen Brettach.

Der kleine See wird von den ihn umstehenden Bäumen beschattet, Teile von ihm sind mit Wasserlinsen bedeckt. An manchen Stellen bildet sich auf dem Grund Faulschlamm, anderswo liegen abgefallene Äste in ihm. Am Ufer steht teilweise Röhricht, anderswo dringt Buschwerk in das Gewässer vor, auch wachsen Seggenflächen in den See hinein.[LUBW 5]

See und Uferbereich stehen seit 1985 als Naturdenkmal (ND-Kennung: 81270520012) unter Schutz.[LUBW 6]

Siehe auch

Einzelnachweise

Literatur

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks