Kilakinna
Dorf in Gouré, Niger
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Geographie
Das von einem traditionellen Ortsvorsteher (chef traditionnel) geleitete Dorf befindet sich rund 58 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Gouré, dem Hauptort des gleichnamigen Departements Gouré in der Region Zinder. Zu den Siedlungen in der näheren Umgebung von Kilakinna zählen Soubdou im Nordwesten, Yari im Norden, Sissi im Nordosten, Kadella Boua Canada im Osten und Guirsilik im Süden.[1]
Kilakinna hat den Charakter einer Oase[2] und liegt in der Zone der fruchtbaren Mulden von Maïné-Soroa.[3] Beim Dorf erstreckt sich ein permanenter Teich, die Mare de Kilakinna.[4] Es herrscht das Klima der Sahelzone vor, mit einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 300 und 400 mm.[5]
Bevölkerung
Wirtschaft und Infrastruktur
Im Dorf wird ein Wochenmarkt abgehalten. Der Markttag ist Dienstag.[8] Es gibt eine Schule.[9] Das nigrische Unterrichtsministerium richtete 1996 gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zahlreiche Schulkantinen in von Ernährungsunsicherheit betroffenen Zonen ein, darunter eine für Kinder transhumanter Hirten in Kilakinna.[10] Beim Dorf verläuft die asphaltierte Nationalstraße 1, die längste Fernstraße Nigers.[11]
Siehe auch
Literatur
- Mamadou Moustapha Brah: Rôle et importance des cuvettes du Manga dans la vie des populations rurales. Cas des villages de Kilakina et Worro. Faculté d’Agronomie, Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2012.
- Salissou Hanarou: Dégradation des terres dunaires et efficacité des mesures antiérosives correctives des amas dunaires du secteur de Kilakina/Gouré. Faculté d’Agronomie, Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2012.
- Mamane Issakou Amadou: Place des cultures des cuvettes dans la lutte contre l’insécurité alimentaire des ménages dans le département de Gouré. Cas des cuvettes de Iskour, Kilakina, Alamba, Riria, Goguiné, Doubagara et Gaggabi. Faculté d’Agronomie, Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2012.

