King Electric
österreichische Band
From Wikipedia, the free encyclopedia
King Electric ist eine Band aus Wien. Ihr Stil bewegt sich zwischen Indie, Electronic und Pop.
2009 als King Electric
| King Electric | |
|---|---|
King Electric @ Aid’s spookey Motel | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Wien, Österreich |
| Genre(s) | Alternative, Electro Funk, Electronica, Dub, Pop |
| Gründung | 2003 als Sultans of Swing 2009 als King Electric |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Synthesizer, Programming | Chris Isepp |
| Ehemalige Mitglieder | |
Schlagzeug, Percussion | Courtney Jones (2011–2013, †) |
Gitarre, Synthesizer, Programming | Peter Hartwig (2003–2013) |
Geschichte
Hervorgehend aus der Wiener Indie- und Technoszene der frühen 1990er-Jahre starteten Peter Hartwig und Chris Isepp ihre Musikkarrieren.
Chris Isepp stoppte 1993 seine musikalische Karriere und gründete (mit Richard Miklos als Grafiker) als Herausgeber & Chefredakteur das "trailblazing Graphic Art/Techno Magazine of the Year" [Zitat: VIVA, 1994] ENVELOPE[1]. Das Magazin erreichte Kultstatus und gilt bis heute als erstes deutschsprachiges Printmedium, welches elektonische Musik, Grafik und Multimedia miteinander verband[2].
1997 gründete Peter Hartwig mit Manfred «Manni Montana» Schmeczka das Duo BASK[3]. Nach den beiden Alben "Dark Monkey Moods" [1997, Spray Records / BMG] und "World Slow Down" [1999, Spray Records / BMG] zählte das Duo zu den Vorreitern der Vienna Downtempo School. Die Band löste sich 1999 auf.
Isepp und Hartwig traten ab 2003 zuerst als Sultans of Swing in Erscheinung. Die Singles Summerbreeze und The Way You Feel Inside[4] ernteten gute Kritiken[5] in der deutschen und englischen Musik-Presse (DE:BUG, DJ MAG) und waren europaweit in Club- & Radio Charts vertreten. Danach folgte die Umbenennung der Band – und 2008 beschlossen die beiden einen musikalischen Stilwechsel.
2009 erschien die erste Single Da King, die u. a. auch auf der Sony Music/FM4 Soundselection 20[6] vertreten war und in den official Austrian Charts Platz 5[7] erreichte. Der offizielle Videoclip wurde im Rahmen von Screensessions bei mehreren Filmfestivals, wie Diagonale[8], Alpine Kurzfilmfestival Nenzing und frameout - digital film festival, präsentiert, der Song kam auch in der Deutschen Doku-Soap Teenager werden Mütter[9] mehrmals zu Einsatz.
2011 veröffentlichen King Electric eine weitere Single - Commit Yourself - (den Gesangspart sollte Kurt Hauenstein bzw. Supermax übernehmen, der leider im März desselben Jahres verstarb) die in Europa erfolglos war, aber durch überraschendes MTV Airplay in den USA 1 Woche auf Platz 45 in den Billboard Unsigned Charts gelistet wurde.
Ende 2012 erschien das Debütalbum King Electric[10], welches zwar gute Bewertungen z. B. in den Deutschen VICE & Soultrain Magazinen erhielt, sich jedoch nicht so gut verkaufte, wie erhofft. Im Januar 2013 erreichte schlussendlich die 3. Single Out of Reach Platz 9 der Deutschen Trend Charts sowie Platz 94 der Offiziellen Top 100 Single Charts.[11]
Im Dezember 2013 wurde das zweite Album Remixology Vol 1 released, mit Remixen diverser Album Tracks. Nach den beiden Alben und anschließender Europa-Tour verkündete Hartwig nach dem Tod von Live-Drummer Courtey Jones den Ausstieg aus der Band.
Diskografie
Alben
- 2012: King Electric
- 2013: Remixology Vol 1
Singles
- 2003: Summerbreeze (als Sultans of Swing)
- 2004: (Make) A Little Love (als Sultans of Swing)
- 2005: The Way You Feel Inside (als Sultans of Swing)
- 2009: Da King
- 2011: Commit Yourself
- 2012: Out of Reach - DE # 94, (1 Wo)
Remixes
- 2024: Michael Jackson VS King Electric - The Thriller // Nightmare
Kompilationen
- 2013: Deluxe Version
Videoclips
- 2009: Da King (Regie: Karin Heide/Mingo TV)
- 2011: Commit Yourself (Regie: Karin Heide/Mingo TV)
- 2012: Out of Reach (Regie: Karin Heide/Mingo TV)
Weblinks
- King Electric bei Bandcamp
- King Electric bei Discogs
