Kingittoq
Berg in Grönland
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Kingittoq [] (nach alter Rechtschreibung Kingigtoĸ) ist eine grönländische Insel im Distrikt Qaqortoq in der Kommune Kujalleq. Auf der Insel befand sich bis zum Jahre 2022 die gleichnamige Schäfersiedlung, die 57 Jahre von einem Einsiedler bewohnt wurde.
| Kingittoq (Kingigtoĸ) | |||||
| Kommune | Kommune Kujalleq | ||||
| Distrikt | Qaqortoq | ||||
| Einwohner | verlassen (seit 2022) | ||||
| Siedlungsstatus | Schäfersiedlung | ||||
| Demonym (Plural; Singular mit -mioq/-miu) |
Kingittormiut | ||||
| Postleitzahl | 3920 | ||||
| Zeitzone | UTC-2 | ||||
| Koordinaten | 60° 44′ 9″ N, 46° 15′ 38″ W | ||||
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Lage
Geschichte
Kingittoq wurde 1965 durch eine außerhalb Grönlands geborene Person besiedelt.[2]
Bevölkerungsentwicklung
Kingittoq hatte zwischen 1977 und 2013 durchgehend einen Bewohner. Einwohnerzahlen der Schäfersiedlungen sind letztmals für 2013 bekannt. Kingittoq wird statistisch unter „Farmen bei Qaqortoq“ geführt.[3]
Im Herbst 2022 wurde berichtet, dass das Wohnhaus des Einsiedlers auf Kingittoq abgebrannt war. Mikkjal Sørensen, der 86 Jahre alte Bewohner des Hauses, blieb durch den Brand unversehrt und kündigte an, er wolle das Haus wieder aufbauen. Bis dahin wolle er sich übergangsweise den Schafstall herrichten, der vom Brand verschont blieb.[4] Soweit kam es dann aber doch nicht. Stattdessen zog Mikkjal um ins örtliche Altersheim von Qaqortoq, wo er die anschließenden Jahre verbrachte.[5] Anfang Februar 2026 ist er im Alter von 90 Jahren gestorben.[6]
Seitdem Mikkjal Sørensen die Insel verlassen hat, ist die Siedlung menschenleer und Kingittoq wieder eine unbewohnte Insel.

