Kinzenschlag
Ortschaft im Bezirk Zwettl
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Kinzenschlag (früher auch Künzenschlag) ist eine Ortschaft in der Stadtgemeinde Groß Gerungs im Bezirk Zwettl in Niederösterreich mit 44 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].
| Kinzenschlag (Weiler) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zwettl (ZT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Zwettl | |
| Pol. Gemeinde | Groß Gerungs (KG Marharts) | |
| Koordinaten | 48° 32′ 44″ N, 14° 56′ 26″ O | |
| Höhe | 830 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 44 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06802 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Der Ort südlich von Groß Gerungs liegt westlich der Greiner Straße und ist über die benachbarte Katastralgemeinde Kleinwetzles erreichbar. Zur Ortschaft zählt auch der Weiler Raffelshöfe. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 14 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Rotte mit neun einzelnen Häusern genannt, die nach Groß Gerungs eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Arbesbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Arbesbach und Rappottenstein sowie der Propstei Zwettl.[3] Auch im Franziszeischen Kataster von 1823 ist der Ort als Kinzenschlag verzeichnet.[4] Nach dem Umbruch 1848 wurde Kinzenschlag Bestandteil der Ortsgemeinde Kleinwetzles und am 1. Jänner 1969 fusionierte Kleinwetzles mit den damaligen Gemeinden Etzen, Großgerungs, Heinrichs, Hypolz, Oberkirchen, Oberrosenauerwald und Wurmbrand zur Gemeinde Groß Gerungs, der sich später noch weitere Gemeinden anschlossen.[5]
Literatur
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 23, Sektion Groß Gerungs, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 9,0 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 383.
