Kirchheim unter Teck (Landschaftsschutzgebiet)
Landschaftsschutzgebiet in Baden-Württemberg
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Das Landschaftsschutzgebiet Kirchheim unter Teck ist ein mit Verordnung der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Esslingen vom 23. März 1984 ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet (LSG-Nummer 1.16.063) auf dem Gebiet der Stadt Kirchheim unter Teck.
Kirchheim unter Teck (Landschaftsschutzgebiet)
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Blick auf Kirchheim unter Teck von der Teck aus | ||
| Lage | Bissingen an der Teck, Kirchheim unter Teck, Nürtingen, Oberboihingen und Weilheim an der Teck im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Fläche | 7,316 km² | |
| Kennung | 1.16.063 | |
| WDPA-ID | 322139 | |
| Geographische Lage | 48° 38′ N, 9° 30′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 23. März 1984 | |
| Verwaltung | Landkreis Esslingen | |
| Besonderheiten | 8 Teilgebiete | |
Lage und Beschreibung

Das rund 731,6 Hektar große Gebiet liegt bei Kirchheim unter Teck. Die Teilgebiete im Süden liegen im FFH-Gebiet Albvorland Nürtingen-Kirchheim. Das Schutzgebiet gehört naturräumlich zum Mittleren Albvorland. Laut Schutzgebietsbeschreibung handelt es sich um eine reichgegliederte Voralblandschaft als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und um ein Erholungsgebiet am Rande eines Verdichtungsraumes.
Im Süden grenzt das Naturschutzgebiet Nägelestal an das Landschaftsschutzgebiet, im Osten das Naturschutzgebiet Wiestal mit Rauber. Im Süden grenzt das Landschaftsschutzgebiet Dettingen unter Teck an das Schutzgebiet, im Südwesten das Landschaftsschutzgebiet Unteres Donzdorfer Tal, im Südosten das Landschaftsschutzgebiet Weilheim an der Teck auf Gemarkungen Weilheim und Hepsisau, im Osten das Landschaftsschutzgebiet Ohmden-Holzmaden, im Nordosten das Landschaftsschutzgebiet Notzingen, im Südwesten das Landschaftsschutzgebiet Gebiete um Nürtingen und Reudern.
Das Schutzgebiet besteht aus acht Teilgebieten. Das flächenmäßig größte Teilgebiet ist der Bereich um den Schafhof. Im LSG liegen die flächenhaften Naturdenkmale Magerrasen im Gewann Gunzenwiese, Halbtrockenrasen im Gewann Hahnweide, Lindenhain und Gehölzgruppen im Gewann Beim Schafbrunnen.
Schutzzweck
Wesentlicher Schutzzweck ist gemäß Schutzgebietsverordnung die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der landschaftlich reich gegliederten Voralblandschaft. Die landschaftsprägenden Südhänge entlang der Lauter, Lindach, des Wangerhaldenbaches und der Gießnau sowie die landschaftstypischen Streuobstwiesengebiete bedürfen im Hinblick auf ihre vielfältigen Bedrohungen des besonderen Schutzes. Darüber hinaus ist die Erhaltung als natürlicher Lebensraum für Pflanzen und Tiere und als Erholungsgebiete am Rande des Verdichtungsraumes von besonderer Bedeutung.
Siehe auch
Literatur
- Landschaftsschutzgebiete im Kreis Esslingen, Hrsg. Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg 1985, ISBN 3-88251-102-8, S. 92
Weblinks
- Steckbrief des Landschaftsschutzgebietes im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

