Kissikátor

Gemeinde in Ungarn From Wikipedia, the free encyclopedia

Kissikátor ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Ózd im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Schnelle Fakten Basisdaten, Struktur und Verwaltung (Stand: 2022) ...
Kissikátor
Kissikátor (Ungarn)
Kissikátor (Ungarn)
Kissikátor
Basisdaten
Staat: Ungarn Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Borsod-Abaúj-Zemplén
Kleingebiet bis 31.12.2012: Ózd
Kreis: Ózd
Koordinaten: 48° 12′ N, 20° 8′ O
Höhe: 232 m
Fläche: 10,38 km²
Einwohner: 293 (1. Jan. 2022)
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 48
Postleitzahl: 3627
KSH-kód: 14702
Struktur und Verwaltung (Stand: 2022)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: László Kocsik[1] (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Táncsics Mihály u. 51.
3627 Kissikátor
Website:
(Quelle: Localities 01.01.2022. bei Központi statisztikai hivatal)
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Geografische Lage

Kissikátor liegt 50 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Miskolc, 12,5 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Ózd und ungefähr 3 Kilometer von der Grenze zur Slowakei entfernt. Nachbargemeinden sind Domaháza, Hangony und Borsodszentgyörgy.

Geschichte

Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Kleingemeinde 51 Häuser und 289 Einwohner auf einer Fläche von 1797 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Ózd im Komitat Borsod.[2] Traditionell hatte die Land- und Forstwirtschaft für die Gemeinde eine besondere Bedeutung. Das wichtigste Unternehmen ist eine Brotfabrik, die die umliegenden Orte mit Backwaren versorgt.

Gemeindepartnerschaften

Sehenswürdigkeiten

  • Römisch-katholische Rundkirche Kisboldogasszony, die 1764 im barocken Stil auf den Fundamenten einer Kirchenruine aus dem 12. Jahrhundert erbaut wurde
  • Dorfmuseum (Falumúzeum)

Verkehr

Kissikátor ist nur über die Nebenstraße Nr. 23115 zu erreichen, die von der nördlich des Ortes verlaufenden Landstraße Nr. 2306 abzweigt. Es bestehen Busverbindungen nach Domaháza sowie über Hangony nach Ózd, wo sich der nächstgelegene Bahnhof befindet.

Literatur

  • Balázs Dercsényi u. a.: Katholische Kirchen in Ungarn. Verlag Hegyi & Társa, Budapest 1991, S. 247, 280.

Einzelnachweise

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