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Kivufeinsänger

Art der Gattung Feinsänger (Apalis) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Kivufeinsänger (Apalis personata) ist eine Singvogelart aus der Familie der Halmsängerartigen (Cisticolidae), die in den Bergwäldern des Abert-Grabens verbreitet ist. Sie wird als nicht gefährdet (least concern) eingestuft.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Kivufeinsänger

Kivufeinsänger (Apalis personata) westlich des Nyungwe-Waldes in Ruanda

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Halmsängerartige (Cisticolidae)
Unterfamilie: Eremomelinae
Gattung: Feinsänger (Apalis)
Art: Kivufeinsänger
Wissenschaftlicher Name
Apalis personata
Sharpe, 1902
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Merkmale

Der Kivufeinsänger hat eine Gesamtlänge von 10 bis 18 Zentimetern. Sein Gefieder ist am Kopf schwarz und am Rücken grün gefärbt. Am seitlichen Nacken befindet sich ein weißer Fleck. Die Füße haben eine bräunlich-fleischfarbene Farbe. Die Iris sind braun und der dünne, spitze Schnabel schwarz.[1][2]

Die Art gibt einen sich wiederholenden dreiteiligen, rasselnden Ruf und einen kurzen Triller von sich.[2]

Lebensweise

Der Kivufeinsänger lebt in den Baumkronen von Bergwäldern, begibt sich jedoch auf Nahrungssuche gelegentlich auch in die unteren Bereiche. Er ist meist paarweise anzutreffen, schließt sich aber auch gemischten Vogelschwärmen an.[2] Die Nahrung von Feinsängern besteht hauptsächlich aus Insekten.

Verbreitungsgebiet

Der Kivufeinsänger ist in den Bergwäldern im Albert-Graben endemisch, wo er in Höhen zwischen 1270 und 2800 Metern vorkommt.[3] In höheren Lagen über 3000 Metern fehlen große Bäume, sodass die Art dort keinen geeigneten Lebensraum findet.[4] Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den Südwesten Ugandas, den Osten der Demokratischen Republik Kongo und den Westen von Ruanda und Burundi. Möglicherweise ist die Art auch im östlichen Teil der beiden Länder sowie angrenzend im Nordwesten von Tansania verbreitet.[3] Nach BirdLife International kommt der Kivufeinsänger in elf von der Organisation gelisteten Important Bird Areas (IBAs) vor, die zu rund 70 % unter Naturschutz stehen. Diese umfassen in Uganda den Mount-Elgon- und Mgahinga-Gorilla-Nationalpark, den Bwindi Impenetrable National Park und den Rwenzori Mountains National Park, in Ruanda den Vulkan-Nationalpark, Nyungwe- und Cyamudongowald, in der DR Kongo das Lendu-Plateau, Itombwe-Gebirge und Marungu-Hochland und in Burundi den Kibira-Nationalpark.[5]

Gefährdung

Die IUCN („Weltnaturschutzunion“) stuft die Art aufgrund ihres großen Verbreitungsgebiets als nicht gefährdet (least concern) ein, jedoch ihren Populationstrend als abnehmend. Der Baumbestand in den Bergwäldern, die der Art als Lebensraum dienen, hat basierend auf Daten von Global Forest Watch aus dem Jahr 2022 in den zehn Jahren zuvor um 10,8 % abgenommen. Damit einhergehend wird eine Bestandsabnahme des Kivufeinsängers von 1 bis 19 % vermutet, die damit nicht rasch genug voranschreitet, um die Art als gefährdet einzustufen. Dazu müsste der geschätzte Populationsrückgang bei mindestens 30 % innerhalb von 10 Jahren bzw. mindestens 10 % bei kleinen Populationen unter 10.000 adulten Tieren liegen.[3][5]

Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Art gehandelt wird. Sie ist zudem nicht im Washingtoner Artenschutzübereinkommen gelistet.[3]

Einzelnachweise

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