Klaus-Ferdinand von Richthofen

deutscher Jurist und Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium From Wikipedia, the free encyclopedia

Klaus-Ferdinand Freiherr von Richthofen (* 27. November 1941 in Breslau; † 23. August 2012 in L’Ametlla de Mar, Spanien) war ein deutscher Jurist und Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium.

Klaus-Ferdinand von Richthofen war ein Sohn des Diplom-Landwirts Hans-Horst Freiherr von Richthofen (1903–1975) und der Elsa von Richthofen, geborene Tornow († 1960). Bis zur Flucht 1944 lebte die Familie auf ihrem Rittergut Schmellwitz in Niederschlesien. Klaus-Ferdinand war evangelisch, besuchte die evangelische Volksschule und das Goethe-Gymnasium Stolberg.

Er studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin, trat in die Berliner Burschenschaft der Märker ein[1] und wurde 1972 mit dem Thema Die Wiedererlangung der deutschen Souveränität für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach den Pariser Verträgen vom 23. Oktober 1954 zum Dr. jur. promoviert. 1982 wurde er unter dem Minister Hermann Schnipkoweit (CDU) zum Staatssekretär des Niedersächsischen Sozialministeriums in Hannover ernannt. Durch den Regierungswechsel 1990 wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Richthofen war Präsident der Akademie für Sozialmedizin Hannover e. V.

Klaus-Ferdinand Freiherr von Richthofen war evangelisch, ab 1972 mit der promovierten Christiane von Richthofen, geborener Sattler, verheiratet und hatte ein Kind.

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI