Klaus Florian

deutscher Künstler und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Klaus Florian (* 1954 in Mülheim an der Ruhr) ist ein deutscher Künstler und Hochschullehrer.

Leben

Klaus Florian wurde im Jahr 1954 in der nordrhein-westfälischen Stadt Mülheim an der Ruhr geboren. Zwischen 1976 und 1985 absolvierte er ein Studium der Freien Grafik an der Universität Essen und der Folkwanguniversität. Dieses schloss er mit einem Diplom ab. Anschließend bildete er sich in Essen in den Fachbereichen Kunstgeschichte und Kunstpädagogik weiter. Während seines Studiums wurde ihm 1982 der Förderpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr verliehen.

Zwischen 1982 und 1986 war Florian als museumspädagogischer Mitarbeiter am Lehmbruck-Museum in Duisburg tätig. Im Jahr 1986 heiratete er in Wien. Zwischen 1985 und 1999 war Florian Atelierleiter im Fachbereich für Kunst und Gestaltung an der Universität Duisburg-Essen. In dieser Zeit absolvierte er einen Ausstellungsaustausch mit polnischen Künstlern. 1990 erhielt er ein Reisestipendium und nahm am Künstleraustausch der Stadt Duisburg mit dem Künstlerverband der UdSSR teil.

Im Jahr 1999 wurde Florian Dozent im Bereich zeichnerische Grundlagen und experimentelles Zeichnen am Institut für Kunst und Kunstwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Diese Arbeit führte er ab 2008 weiter fort. Klaus Florian war zeitweise Mitglied des Duisburger Künstlerbundes und ist Teil des Westdeutschen Künstlerbundes und des Vereins Düsseldorfer Künstler.[1]

Werke (Auswahl)

Klaus Florian arbeitet vor allem als Maler, Zeichner und Installationskünstler, der auch auf Collagen zurückgreift. Dabei stehen bei Florian Reihen im Vordergrund, die ein Thema variieren und Entwicklungen kleinteilig sichtbar machen. Neben der Frage nach Materialität und Form spielen Impuls und Thema eine große Rolle. Einzelausstellungen des Künstlers sind in den folgenden Institutionen nachweisbar:

Literatur

  • Söke Dinkla, Frank Kopatschek: Klaus Florian. In: 90 Jahre Duisburger Künstlerbund. Duisburg 2014. O. S.

Einzelnachweise

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