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Klaus Kirsten

deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Klaus Kirsten (* 1929; † 1999) war ein Architekt in Berlin und Partner im Architekturbüro Kirsten & Nather. Sein Hauptwerk ist die Fabrikanlage des Druckmaschinenherstellers Rotaprint im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen, ehemals Bezirk Wedding. Vor allem das turmartige Verwaltungsgebäude bedient sich der Formensprache des Brutalismus.[1][2]

Rotaprint-Verwaltungsgebäude in Berlin-Gesundbrunnen
Doppelwohnhaus Nather
Wohnhäuser Händelallee

Leben

Von 1948 bis 1955, unterbrochen von Studienaufenthalten in Italien und zwei Semestern in Stuttgart, studierte der Sohn eines Professors der Zahnmedizin bei Hans Scharoun, Willy Kremer und Herta Hammerbacher Architektur an der TU Berlin. Mit dem Architekten Heinz Nather, der zeitgleich in Berlin studiert hatte, leitete er von 1957 bis zu seinem Tod 1999 das Architekturbüro Kirsten & Nather in Berlin, das zu den herausragenden Büros im Berlin der 1950er und 1960er Jahre zählte. Jeder ihrer Bauten, egal ob es sich um ein Fabrikgebäude oder ein Wohnhaus handelt, zeichnet sich durch einen gleichermaßen eigenwilligen wie souveränen Umgang mit Formen und Materialien aus. Geprägt von der avantgardistischen Baukunst in Italien und den Vereinigten Staaten, errichtete das Büro vor allem in den 1950er und 1960er Jahren unkonventionelle, offene Bauwerke in freien Formen, meist im privaten Auftrag.

Bauten

Einzelnachweise

Literatur

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