Klaus Müller (Manager)

deutscher Eisenbahnmanager From Wikipedia, the free encyclopedia

Klaus Müller (* 29. März 1968[1]) ist ein deutscher Eisenbahnmanager. Er war unter anderem Geschäftsführer der DB Kommunikationstechnik und Vorstandsmitglied der DB InfraGO. Seit 1. Januar 2026 ist er technischer Geschäftsführer der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (DB PSU) und somit u. a. für die Realisierung von Stuttgart 21 und der Infrastruktur des Digitalen Knotens Stuttgart verantwortlich. Zum 1. März 2026 übernahm er den Vorsitz der Gesellschaft.

Werdegang

Müller studierte an der Universität der Bundeswehr in München Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik und leitete anschließend als Offizier Fernmeldeeinheiten der Bundeswehr.[2][3]

Von 2001 bis 2003 arbeitete er bei der Mannesmann Arcor AG & Co. KG am Aufbau von GSM-R.[2][3]

Ab 2004 nahm er verschiedene Führungsfunktionen zu GSM-R und weiterer Telekommunikation in der DB Netz AG wahr.[2][3] Um 2006 und 2007 war er „Leiter Projekt Einführung GSM-R“.[4][5]

Bei DB Netz verantwortete er später die Entwicklung von „digitalen Stellwerkstechnologien“ und war ab 2011 bis wenigstens 2019 zusätzlich Chief Technical Officer (CTO) des Unternehmens.[3][6] Ab 2015 und bis wenigstens November 2018 verantwortete er zusätzlich das Technik- und Anlagenmanagement für Stellwerks-, Telekommunikations- und Elektrotechnik.[2][7] 2018 war er auch „CTO Infrastruktur DB AG“.[7] Von Dezember 2017 bis Mai 2019 war er ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats der DB Fahrwegdienste GmbH.[6][8]

Vom 1. April 2019 bis Januar 2025 war er Vorsitzender der DB Kommunikationstechnik.[2][3] Die Gesellschaft wurde zum 30. Mai 2025 mit der DB InfraGO verschmolzen.

Müller wurde am 12. September 2024 für den Zeitraum vom 1. Februar 2025 bis zum 31. Januar 2028 zum Vorstandsmitglied der DB InfraGO AG bestellt, verantwortlich für das neu eingerichtete Ressort Digitale Infrastruktur und Kommunikationstechnik.[9] Im Zuge einer Organisationsänderung wurde Müllers Vorstandsressort zum 1. Januar 2026 wieder aufgelöst.[10] Müller war ebenfalls Geschäftsführer der Digitale Schiene Deutschland GmbH, die im September 2025 durch Verschmelzung mit der DB InfraGO AG aufgelöst wurde.[11][12]

Er wurde Anfang 2026 zum technischen Geschäftsführer der DB PSU ernannt.[13] Zum 1. März 2026 übernahm Müller den Vorsitz der Geschäftsführung der Gesellschaft.[14] Er folgte in dieser Funktion Olaf Drescher nach.

Privates

Müller lebt in Ruppach-Goldhausen.[9][1]

Einzelnachweise

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