Klaus Penzer
deutscher Politiker
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Bürgermeister
Nach zehn Jahren im Ortsgemeinderat Selzen übernahm er in den Jahren 1984 bis 1994 das Amt des Ortsbürgermeisters seiner Heimatgemeinde.[1] Von 1994 bis 2014 war er Bürgermeister der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.[2] Im Jahr 2014 wurde er hauptamtlicher Bürgermeister der aus den Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Guntersblum neu gebildeten Verbandsgemeinde Rhein-Selz.[3] Er gewann die Wahl am 25. Mai 2014 gegen seinen Herausforderer Michael Stork (CDU) mit 58,85 Prozent der abgegebenen Stimmen.[4] Nach Ende seiner achtjährigen Amtszeit durfte Penzer gemäß Gemeindeordnung aus Altersgründen nicht erneut kandidieren, sein gewählter Nachfolger ab dem 1. Juli 2022 wurde Martin Groth (FWG).[1]
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Im Zuge der Ermittlungen gegen Marcus Held geriet auch Klaus Penzer ins Visier der Staatsanwaltschaft Mainz. Er soll rechtswidrige Zahlungen an Maklerbüros ungeprüft – und zugunsten seines Parteifreunds Marcus Held – bewilligt haben. Zudem sei der Verbandsgemeinde Rhein-Selz ein vierstelliger Schaden durch Penzers unsachgemäße Nutzung seines eigenen Dienstwagens entstanden. Ab Januar 2018 ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Klaus Penzer wegen des Verdachts der Untreue in sieben Fällen.[5] Die Ermittlungen bezüglich der Maklercourtagen wurden am 28. März 2019 eingestellt. Die leitende Oberstaatsanwältin konnte kein vorsätzlich rechtswidriges Handeln Penzers feststellen.[6][7] Den der Verbandsgemeinde entstandenen Schaden beglich Penzer schon vor der öffentlichen Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft. Eine in gleicher Höhe zu zahlende Geldauflage soll sozialen Projekten zufließen.
