Klaus Rohrberg

deutscher Sportwissenschaftler und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Rohrberg schloss 1979 an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig seine Promotion B ab, der Titel seiner Arbeit lautete „Sportliche Tätigkeit und sozialistische Persönlichkeitsentwicklung: eine theoretisch-soziologische Betrachtung dieser Beziehung unter besonderer Berücksichtigung des Sportunterrichts“.[2] Von 1985 bis 1994 hatte er an der Pädagogischen Hochschule Zwickau beziehungsweise ab 1992 nach deren Eingliederung an der Universität Chemnitz/Zwickau eine Professur für Geschichte und Theorie der Körperkultur inne.[3] Rohrberg befasste sich unter anderem mit dem Zusammenhang von Sport und sozialistischer Gesellschaft,[4] dem Sportunterricht,[5] der Persönlichkeitsentwicklung in sportlicher Hinsicht,[6] der „Motivierung Jugendlicher für das Sporttreiben“,[7] dem Bereich „Bedürfnisse und sportliche Tätigkeit“,[8] „sportiven Wertorientierungen von Schülern“,[9] der „Rolle der Sportsoziologie bei der Entwicklung des Freizeitsports in der ehemaligen DDR“.[10]

Nach seiner Emeritierung veröffentlichte Rohrberg unter anderem Aufsätze zu sportgeschichtlichen Themen wie zur Breitensportentwicklung in der DDR (erschienen 1999 in der Zeitschrift Sportwissenschaft),[11] zum Thema „Individualisierung und Sport“ und der Frage, ob der Volkssport in der DDR vernachlässigt wurde.[12]

2007 veröffentlichte er gemeinsam mit Fred Gras sowie Bero Rigauer „Sportsoziologie und Sportpraxis in der DDR und der BRD. Eine vergleichende Studie“, die keinen von Ost-West-Denken und gegenseitiger Konkurrenz geprägten Ansatz wählen wollte, sondern das Ziel verfolgte, „einen soziologischen Dialog auf der Ebene einer empathischen und aufklärenden Kommunikation zu führen“.[13]

Einzelnachweise

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