Klein Skaisgirren (Tilsit-Ragnit)

verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad From Wikipedia, the free encyclopedia

Klein Skaisgirren, 1938 bis 1945 Lichtenrode (Ostpr.), ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.

Schnelle Fakten Geographische Lage ...
Untergegangener Ort
Klein Skaisgirren (Lichtenrode)
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Krasnosnamensk
Zeitzone UTC+2
Geographische Lage
Koordinaten 54° 51′ N, 22° 19′ O
Klein Skaisgirren (Tilsit-Ragnit) (Europäisches Russland)
Klein Skaisgirren (Tilsit-Ragnit) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Klein Skaisgirren (Tilsit-Ragnit) (Oblast Kaliningrad)
Klein Skaisgirren (Tilsit-Ragnit) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad
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Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer südöstlich von Uslowoje (Rautenberg).

Geschichte

Auf der Schrötterkarte von 1802 wurde der Ort mit Klein Skaisgirren oder Naugenis bezeichnet. Um 1820 bestand Klein Skaisgirren aus zwei Erbfreihöfen mit sechs Bewohnern.[1] 1874 wurde die Landgemeinde Klein Skaisgirren dem neu gebildeten Amtsbezirk Rautenberg im Kreis Ragnit zugeordnet.[2] 1912 wurde Barachelen an Klein Skaisgirren angeschlossen. 1938, inzwischen im Kreis Tilsit-Ragnit, wurde Klein Skaisgirren in Lichtenrode (Ostpr.) umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen bekam er nicht mehr.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Bemerkungen
1867[3]28
1871[3]30
1885[4]19
1905[5]20
1910[6]19
1933[7]74Mit Barachelen
1939[8]60Mit Brachfeld (Barachelen)
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Kirche

Klein Skaisgirren/Lichtenrode gehörte zum evangelischen Kirchspiel Rautenberg.

Einzelnachweise

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