Kleinvillars
Ortsteil von Knittlingen, Baden-Württemberg, Deutschland
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Kleinvillars ist ein Dorf im Enzkreis und seit 1972 ein Teilort der Stadt Knittlingen.
Kleinvillars Stadt Knittlingen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 0′ N, 8° 45′ O |
| Höhe: | 232 m |
| Einwohner: | 530 (2022)[1] |
| Eingemeindung: | 15. Februar 1972 |
| Postleitzahl: | 75438 |
| Vorwahl: | 07043 |
Evangelische Kirche | |

Geschichte
Kleinvillars ist eine Gründung der Waldenser und liegt zwischen Ölbronn und Knittlingen. Der Ortskern lehnt sich an einen Hang nach Süd-Osten. Die Häuser stehen meist mit dem Giebel zur gerade verlaufenden Hauptstraße.
Ca. 400 Glaubensflüchtlinge sollten ursprünglich – 1699 aus Villar Perosa kommend – im heutigen Großvillars angesiedelt werden. Aber Oberderdingen war die Anzahl der Fremden in der Nachbarschaft zu groß, und so entstand südlich von Knittlingen auf der Markung von Ölbronn die Siedlung Le Cartier de Ölbronn der Colonie vaudoise du Villar. Anfänglich hausten etwa 90 Personen in primitiven Baracken die erst nach einigen Jahren alle durch Fachwerkhäuser ersetzt waren. So entstand Petit Villars, wie es die französisch bzw. okzitanisch sprechenden waldensischen Einwohner nannten. In der Amtssprache wurde der Ort Klein Villars genannt.
Am 15. Februar 1972 wurde Kleinvillars in die Stadt Knittlingen eingegliedert.[2]
Einwohnerentwicklung
Politik
Verkehr
An der württembergischen Westbahn befindet sich der Bahnhaltepunkt Knittlingen-Kleinvillars. Dort halten stündlich die Züge der Linie RB17c zwischen Bruchsal und Mühlacker. Zweistündlich fahren sie weiter nach Stuttgart über Bietigheim-Bissingen. Der Ort wird außerdem von der Buslinie 734 bedient. Diese fährt unter der Woche stündlich, samstags zweistündlich und sonntags vierstündlich.
Literatur
- Klein-Villars. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 52). H. Lindemann, Stuttgart 1870, S. 238–240 (Volltext [Wikisource]).

