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Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Klinikgruppe mit Sitz in Kaufbeuren in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ist eine Klinikgruppe mit Sitz in Kaufbeuren. Sie ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die von der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu getragen wird. Die Geschäftsführung wurde den Sana Kliniken übertragen, Geschäftsführer ist seit 2022 Andreas Kutschker[1].

Schnelle Fakten
Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren AdöR
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Gründung 2005
Sitz Kaufbeuren
Leitung Andreas Kutschker
Mitarbeiterzahl 1.700
Branche Gesundheitsdienstleistungen
Website www.kliniken-oal-kf.de
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Der Klinikverbund mit ursprünglich fünf Krankenhäusern wurde im Oktober 2005 als Kommunales Unternehmen (KU) gegründet. Im August 2007 – damals waren in den fünf Häusern des Klinikverbunds rechnerisch mehr als 1.100 Vollzeitkräfte beschäftigt – wurde vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Rainer Wuttke ein Jahresumsatz in Höhe von 90 Millionen Euro angegeben.[2]

Nach stetig steigenden Verlusten der Klinikgruppe wurde 2010 von der Unternehmensberatung Kienbaum ein Sanierungsplan erarbeitet, der 2011 in Kraft gesetzt wurde[3][4]. Die Kliniken in Obergünzburg und Marktoberdorf wurden 2013 gegen den Widerstand von Lokalpolitik und Bevölkerung geschlossen. Im ehemaligen Kreiskrankenhaus Obergünzburg zog 2016 die Günztalklinik Allgäu ein.[5] Der Abriss des 1967 gebauten Hauses in Marktoberdorf (117 Betten) erfolgte 2017 und machte überregionale Schlagzeilen, weil ein Teil des Krankenhauses zwei Sprengversuchen standhielt und dann mit schwerem Gerät abgerissen werden musste.[6][7]

In der Kliniken-Ostallgäu-Kaufbeuren-Gruppe bestehen seither fort:

Ferner gehören zur Gruppe die Pflegeschulen Ostallgäu-Kaufbeuren mit einer Krankenpflegeschule in Kaufbeuren und einer Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe. Die Krankenpflegeschule in Kaufbeuren bietet 50 Ausbildungsplätze zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann an. Die Krankenpflegehilfeschule in Buchloe bietet 25 Ausbildungsplätze zum Pflegefachhelfer (m/w/d) an.[8]

Abteilungen

  • Allgemein-, Viszeral- & Thorax-, und Adipositaschirurgie
  • Anästhesie und Intensivmedizin
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Gastroenterologie
  • Gefäßmedizin
  • Geriatrische Rehabilitation
  • Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
  • Hämatologie und Onkologie
  • Innere Medizin
  • Kardiologie und Elektrophysiologie
  • Kinder- und Jugendmedizin
  • Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
  • Neurochirurgie
  • Neurologie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Palliativmedizin
  • Physiotherapie
  • Pneumologie
  • Radiologie, Diagnostische und Interventionelle
  • Rheumatologie
  • Urologie
  • Wundzentrum

Zertifizierte medizinische Zentren

Zugehörige Fachpraxen

Einzelnachweise

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