Kloster St. Alban (Dießen am Ammersee)
Kloster der Benediktinerinnen im Dießener Ortsteil St. Alban
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Das Kloster St. Alban ist ein Kloster der Benediktinerinnen im Dießener Ortsteil St. Alban.

Geschichte
Die Klostergemeinschaft wurde 1923 von Baroness Barbara von Freyberg (1885–1933), genannt Schwester Annuntiata, in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Wirtschaft gegründet. Die Baroness hatte im Ersten Weltkrieg im Reservelazarett der Erzabtei Sankt Ottilien gearbeitet. 1923 nahmen die Schutzengelschwestern,[1] wie sie anfangs genannt wurden, am Ammersee 15 Kinder auf.[2] Das Anwesen wurde nach der nahegelegenen, auf das späte 15. Jahrhundert zurückreichenden St.-Albans-Kirche benannt.[3]
Schwere Hindernisse in der frühen Entwicklung der Gemeinschaft waren der Tod der Gründerin mit nur 48 Jahren und das durch die Nationalsozialisten verordnete Verbot, Novizinnen aufzunehmen. Erst 1946 wurden über das Kloster St. Ottilien wieder die ersten Novizinnen aufgenommen. Seit 1954 wirken die Schwestern auf Anregung Bischofs Aurelian Bilgeri in der Mission in (Südafrika) und gründeten 1957 dort eine Diözesankongregation. Von 1962 bis 1964 wurde das jetzige Klostergebäude errichtet und 1966 zum selbständigen Priorat erklärt.[4] Das Kloster betreibt ein Kinderheim.
Weblinks
- Homepage des Klosters
- Homepage des Kinderheims
- Eintrag zu Kloster St. Alban, Dießen auf Orden online
Literatur
- Maria Gabriele Panning OSB: Die Benediktinerinnenkongregation von St. Alban. In: Frumentius Renner OSB (Hrsg.): Hundert Jahre Missionsbenediktiner. Gründung und Ausweitung der Kongregation von St. Ottilien 1884–1984. Sonderausgabe der Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige (SMGB), Band 95, Heft 1 (1984), S. 72–82.
- Ingeborg Ott OSB: „Ihr habt eine große Geschichte aufzubauen!“ Die Benediktinerinnen von St. Alban. In: Alt & Jung Metten (Zeitschrift für Altmettener und Freunde der Abtei Metten), Jg. 81, Heft 2 (2014/2015), S. 214–224.