Klosterholz und Nordmannssteine

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Klosterholz und Nordmannssteine liegen nördlich von Creuzburg im thüringischen Wartburgkreis. In diesem Bereich, am Beginn des sogenannten Creuzburger Werradurchbruchs, hat sich der Fluss tief in die Muschelkalklandschaft des Ringgau und Hainich gegraben und ein canyonartiges Tal mit steilen Prallhängen geschaffen. Um die Hangbereiche mit ihrer „naturräumlichen Einzigartigkeit, Eigenart und hervorragenden Schönheit“ vor nachhaltigen Veränderungen zu bewahren, wurde im Mai 1961 zunächst das Klosterholz zum Naturschutzgebiet erklärt. Im Mai 1995 folgte die Erweiterung mit den Nordmannssteinen, bevor es nach neuer Größenermittlung mit 139,5 Hektar im Dezember 2017 unter Schutz gestellt wurde.[1]

Schnelle Fakten
Klosterholz und Nordmannssteine

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Blick über die Werra auf die Muschelkalkhänge der Nordmannssteine

Blick über die Werra auf die Muschelkalkhänge der Nordmannssteine

Lage Rechts der Werra zwischen Creuzburg und Mihla im westthüringischen Wartburgkreis
Fläche 139,5 Hektar
Kennung TH24
WDPA-ID 164150
Geographische Lage 51° 3′ N, 10° 16′ O
Klosterholz und Nordmannssteine (Thüringen)
Klosterholz und Nordmannssteine (Thüringen)
Meereshöhe von 187 m bis 331 m
Einrichtungsdatum Teilfläche Klosterholz 1961, Erweiterung mit den Nordmannssteinen 1995, erneut unter Schutz gestellt 2017
Verwaltung Untere Naturschutzbehörde des Wartburgkreises in Bad Salzungen
Besonderheiten Besonderer Schutz als Naturschutzgebiet und Teil zweier Fauna-Flora-Habitat-Gebiete
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Gemeinsam mit den in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Naturschutzgebieten „Ebenauer Köpfe“ und „Lienig“ wurden Klosterholz und Nordmannssteine auf Vorschlag des Thüringer Umweltministeriums als Fauna-Flora-Habitat-GebietCreuzburger Werratal-Hänge“ in das länderübergreifende Schutzgebietssystem „Natura 2000“ integriert, das die Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume zum Ziel hat und dem anhaltenden Rückgang von wildlebenden Arten im Gebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Union entgegenwirken soll.

Lage

Blick von der historischen Natursteinbrücke in Creuzburg auf den Werradurchbruch. Im Bild rechts der Hang des Klosterholzes

In der naturräumlichen Gliederung Deutschlands, die auf der Geografischen Landesaufnahme des Instituts für Landeskunde Bad Godesberg basiert, wird das Schutzgebiet der Engtalstrecke zwischen Creuzburg und Treffurt (483.441) im Creuzburger Werradurchbruch (483.44) zugeordnet. Westlich grenzt der Nördliche Ringgau (483.43) an und nach Osten geht der Bereich in die Mihlaer Hochfläche (483.47) über. Sie sind alle Teile der Haupteinheit Nordwestliche Randplatten des Thüringer Beckens (483).[2] Nach dem innerthüringischen, nur landesweit einteilenden System der Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) befinden sich Klosterholz und Nordmannssteine in dem Naturraum Werrabergland - Hörselberge (3.3) der Landschaft Muschelkalk-Platten und -Bergländer (3).[3]

Administrativ liegt der Bereich innerhalb des Amtes Creuzburg, einer Stadt, die durch den Zusammenschluss von Creuzburg mit den Gemeinden Ebenshausen und Mihla entstanden ist. Das Amt Creuzburg ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal.

Schutzgebiet

Blick von den Steilhängen der „Ebenauer Köpfe“ über die Werraaue auf Klosterholz und Nordmannssteine

Der geschützte Bereich liegt rechts der Werra an einem nach Nordwesten geneigten Hang, der steil aus dem Tal aufsteigt und in eine Hochfläche übergeht. Er besitzt die typischen Merkmale eines Höhenzugs der aus Unterem Muschelkalk, der auch als Wellenkalk bezeichnet wird, besteht. Im Zentrum des Prallhangs bestimmen die Nordmannssteine mit fast senkrechten Abhängen das Landschaftsbild. Sie werden von Aufschlüssen der Schichtserien der Wellenkalk-Folge charakterisiert. Auf den flacher werdenden Oberhängen sind Dolomit- und Mergelsteine des Mittleren Muschelkalks vorhanden. Den Abschluss des Naturschutzgebiets bildet die Felswand des stillgelegten ehemaligen Steinbruchs Buchenau und ein Gleithang, an dem terrassenförmig Absetzteiche für Ablaugen und Halden aus Steinbruchabraum angelegt wurden. Das Klosterholz im südlichen Teil untergliedert ein Erosionsgraben mit Dellen und Riedel. Auch hier stehen die Schichtserien des Muschelkalkes an, deren harte Oolith- und Terebratelbänke als Felsleisten stellenweise herauswittern. Berglehm- und Fels-Rendzina sind im Schutzgebiet die vorherrschenden Bodentypen. Trotz ihrer lehmig-tonigen Beschaffenheit gelten die Böden wegen ihres hohen Skelettanteils als gut durchlüftet und im Wasserhaushalt ausgeglichen.

Zu den Besonderheiten des Schutzgebiets, das im Gebiet „Mitteldeutsches Berg- und Hügelland-Klima“ liegt, gehören die kleinklimatischen Unterschiede. Die offenen Felshänge der Nordmannssteine sind extrem trockenen Bedingungen mit intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt, während die bewaldeten, teilweise nach Norden ausgerichteten Hänge ein luftfeuchtes, kühleres Klima besitzen.[4][5]

Lebensräume

Von Bedeutung ist das Naturschutzgebiet auch für die Umsetzung des Europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000, im Rahmen der Vorgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Von den hier vorkommenden Lebensraumtypen (LRT) werden die „Kalk- oder basenhaltige Felsen mit Kalk-Pionierrasen“ (LRT 6110*) und die „Schlucht- und Hangmischwälder“ (LRT 9180*) als „prioritär“ mit einem besonders hohen Schutzstatus eingestuft. Weitere Lebensraumtypen, die als von gemeinschaftlichem Interesse gelten und für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen sind: „Fließgewässer mit flutender Wasserpflanzen-Vegetation“ (LRT 3260), „Trespen-Schwingel-Kalk-Trockenrasen“ (LRT 6210), „Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation“ (LRT 8210) „Waldmeister-Buchenwälder“ (LRT 9130) und „Orchideen-Kalk-Buchenwälder“ (LRT 9150).[6]

Vegetation und Flora

Einer der Nordmannssteine von Ebenau aus gesehen

Das Klosterholz im südlichen Teil des Naturschutzgebiets trägt Buchenwaldgesellschaften mit der Rotbuche (Fagus sylvatica) als vorherrschender Baumart. Stellenweise wachsen in dem steil aus dem Werratal aufsteigenden Bereich auch Bergahorne (Acer pseudoplatanus) und Eschen (Fraxinus excelsior). Der Wald weist in Teilen noch Strukturelemente einer früheren Mittelwaldwirtschaft auf und besitzt einen hohen Anteil an Totholz sowie einzelne markante Altbäume. Entlang der Werra hat sich ein Ufergehölzsaum ausgebildet und am Oberhang sind noch Bestände mit Fichten (Picea) und Waldkiefern (Pinus sylvestris) vorhanden, die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf ehemaligen wacholderreichen Halbtrockenrasen aufgeforstet wurden. Die Krautschicht enthält die für diesen Standort typischen Pflanzen, wie das fleckenweise, in hoher Dominanz auftretende Waldbingelkraut (Mercurialis perennis).

Im Schutzgebiet besitzen besonders die Kalkfelsen der Nordmannssteine noch einige von inzwischen selten gewordenen Biotopen, die hier im kleinräumigen Wechsel auftreten. Zu den eng verwobenen Habitaten gehören Kalktrockenrasen und Abwitterungshalden, trockene Felsköpfe mit einer Reliktvegetation und schuttreiche Böschungen. Die besonnten Felsen gehören zu den wertvollsten Bereichen für die Flechten- und Moosflora in der Region. Hier konnten direkt auf Muschelkalk wachsenden Flechtenarten, wie Zweifarbiger Schönfleck (Caloplaca cirrochroa) und Hepps Schönfleck (Caloplaca flavescens) festgestellt werden. Mit Kleiner Lederflechte (Endocarpon pusillum), Schuppigem Erdblättchen (Placidium squamulosum) und Blaugrauer Blasenkruste (Toninia sedifolia) sind ebenfalls Varianten der sogenannten „bunten Erdflechtengesellschaft“ vorhanden. Diese Rote-Liste-Arten gelten in Thüringen als gefährdet.[7] Eine Erfassung der Moosflora Mitte der 2000er Jahre brachte Nachweise für mehr als 160 Moosarten und rund 40 Moosgesellschaften.[8] Zu ihnen gehören beispielsweise Vorkommen des seltenen Kugelfrucht-Kissenmoos (Grimmia orbicularis) und das Auftreten von Echtem Aloemoos (Aloina aloides), Rasigem Pottmoos (Pottia caespitosa) und Kugelfrucht-Kissenmoos (Grimmia orbicularis).[4][5] Bei Begehungen im Rahmen der Biotopkartierung für den Managementplan zum Fauna-Flora-Habitat-GebietCreuzburger Werratal-Hänge“ wurde das winzige, akrokarpe (gipfelfrüchtige) Grüne Koboldmoos (Buxbaumia viridis) in den Wäldern von „Klosterholz und Nordmannssteinen“ gefunden. Bis zum Jahr 2007 galt die Art in Thüringen als verschollen. Das auf morschen Baumstümpfen und fauligem Totholz wachsende Laubmoos ist im Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gelistet und zählt zu den Arten von gemeinschaftlichem Interesse.[9]

Das durch die Aktivitäten des früheren Soda-Werkes in Buchenau entstandene Sekundärbiotop im nördlichen Bereich des Schutzgebiets soll vor nachhaltigen Veränderungen bewahrt werden, um es für wissenschaftliche Zwecke zu nutzen. Auf den, wegen ihrer Bodenzusammensetzung als „extrem“ geltenden Standorten mit den ehemaligen Absetzteichen und Halden, entwickelten sich im Laufe der Zeit verschiedene Sukzessionsstadien mit einem überregional bedeutsamen Vorkommen an Orchideen und Wintergrünarten. Zu den Besonderheiten gehören das Auftreten von Helm-Knabenkraut (Orchis militaris), Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) und Grünlicher Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha) sowie der Massenbestand des Rundblättrigen Wintergrüns (Pyrola rotundifolia) und des Moosauges (Moneses uniflora).[4][1]

Fauna

Brutnachweise gab es im Naturschutzgebiet bisher neben anderen für Grauspecht (Picus canus), Neuntöter (Lanius collurio), Roter Milan (Milvus milvus), Schwarzspecht (Dryocopus martius) und Uhu (Bubo bubo). Sie gehören zu den Vogelarten, die im Anhang 1 der Vogelschutzrichtlinie aufgelistet werden und für die nach europäischem Recht die „zahlen- und flächenmäßig geeignetsten Gebiete“ zu Schutzgebieten zu erklären sind. Blindschleiche (Anguis fragilis), Schlingnatter (Coronella austriaca) und Zauneidechse (Lacerta agilis) gehören zu den Reptilien die im Gebiet beobachtet wurden. Anfang der 1990er Jahre wurden im Rahmen eines Schutzwürdigkeitsgutachten 31 Tagfalterarten ermittelt, darunter Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla), Kommafalter (Hesperia comma), Rostbinde (Hipparchia semele) und Waldteufel (Erebia aethiops).[4]

Steinbruch im Naturschutzgebiet

Der aufgelassene Steinbruch bei Buchenau.

Im Jahr 1922 wurde in Buchenau eine Sodafabrik aufgebaut, die 1928 in den Besitz eines von dem belgischen Chemiker Ernest Solvay (* 1838; † 1922) gegründeten Chemiekonzerns gelangte. Nach einem von Solvay entwickelten Verfahren wurde aus Kalk, Kochsalz und Ammoniak Soda hergestellt. Der Kalk wurde aus dem hohen, rund vierhundert Meter breiten Steinbruch am nördlichen Ende der Nordmannssteine gewonnen; das Kochsalz auf der gegenüberliegenden Werraseite über Bohrungen mit Wasser aus unterirdischen Salzlagern herausgelöst. Die bei der Produktion anfallenden breiartigen salzigen Rückstände wurden in Absetzteiche gepumpt, von denen ein Teil auch im Naturschutzgebiet liegt. Auch Steinbruchabraum und Asche wurden hier verfüllt. Das Werk entwickelte sich zu einem bedeutenden Betrieb mit einer stetig wachsenden Tagesproduktion, zu dem täglich Arbeiter aus dem Umland mit der Bahn pendelten, bis im Jahr 1968 auf Beschluss der staatlichen Wirtschaftsführung der DDR die Sodaproduktion eingestellt wurde. Das Werk und die Gleisanlagen von Buchenau bis Wartha wurden demontiert.

Seit den 1990er Jahren wurde der Abbau von Kalkstein, jetzt für den Straßen- und Wegebau, fortgesetzt. Ende 2014 ist die Anlage endgültig geschlossen und von dem Bergrecht befreit worden. Die Felsabbrüche, Steilhänge und Wasserflächen sollten einer natürlichen Renaturierung überlassen werden. Die Auffüllungen in den Sickerteichen haben sich inzwischen verfestigt. Hier und auf den Abraumhalden des Steinbruches hat sich wieder Vegetation eingestellt. Die wegen ihrer Bodenzusammensetzung extremen Standorte tragen verschiedene gras- oder auch krautreiche Sukzessionsstadien, teilweise verbuscht mit Waldkiefern, Schlehen und Wacholder. Die Sohle des Steinbruchs blieb nahezu ohne Bewuchs; Regen füllte sie mit einem Gewässer, das im volkstümlichen Sprachgebrauch „Blaue Lagune“ genannt wird. Hier kam es in der Vergangenheit trotz Betretungsverboten, Steinschlaggefahr und Untiefen wiederholt zu einer widerrechtlichen Nutzung durch Badegäste.

Unterschutzstellung

Werra mit den Nordmannssteinen
  • Naturschutzgebiet
Mit Verordnung vom 13. November 2017 des Thüringer Landesverwaltungsamtes in Weimar wurden „Klosterholz und Nordmannssteine“ neu und erweitert mit einem Abschnitt der Werraaue südwestlich von Buchenau und einer Fläche mit Kalk-Halbtrockenrasen im Südwesten, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zweck der Unterschutzstellung war die „Erhaltung eines typischen Standort- und Vegetationsmosaiks auf Muschelkalk“. Besonders die Wälder, Felsbereiche, Sekundärbiotope und der kleine Ausschnitt der Werraaue mit ihrem reichen Arteninventar sollten geschützt werden.[10] Zuvor waren bereits 33,3 Hektar der Teilfläche „Klosterholz“ seit Mai 1961 unter Schutz gestellt worden. Das Naturschutzgebiet hat den WDPA-Code 164450 und die thüringische Nummer 24.[11]
  • Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Creuzburger Werratal-Hänge“
Gemeinsam mit den benachbarten Naturschutzgebieten „Lienig“ und „Ebenauer Köpfe“ wurden Klosterholz und Nordmannssteine im September 2000 durch das Thüringer Umweltministerium als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet vorgeschlagen und über das Bundesumweltministerium an die EU-Kommission gemeldet. Nach der Bestätigung der Aufnahme in das länderübergreifende Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 folgte die rechtliche Umsetzung mit der „Thüringer Natura 2000-Erhaltungsziele-Verordnung“ vom 29. Mai 2008.[12] Das 147 Hektar große, dreiteilige FFH-Gebiet hat in Thüringen die Nummer 35, die europäische Gebietsnummer 4927-303 und den WDPA-Code 555520295.[13][14]
  • Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Werra bis Treffurt mit Zuflüssen“
Im nördlichen Bereich zwischen den Nordmannssteinen und der Landesstraße 1017 überlagern sich das Naturschutzgebiet und das FFH-Gebiet „Werra bis Treffurt mit Zuflüssen“. Das 2.260 Hektar große Schutzgebiet hat die europäische Gebietsnummer 5328-305 und die landesinterne Nummer 111.[15] Mit vielen Teilflächen erstreckt es sich entlang der Werra von den Quellbereichen bis zur Landesgrenze bei Treffurt. Erhaltungsziele sind, neben anderen, die Lebensräume der bedrohten Fischarten Bachneunauge und Westgroppe, des Fischotters, der Gelbbauchunke und des Kammmolchs sowie der Fledermausfauna mit Kleiner Hufeisennase, Bechstein-, Mops- und Teichfledermaus vor schädlichen Einflüssen zu bewahren.[16]
Das Naturschutzgebiet liegt vollständig in dem 858 Quadratkilometer großen Naturpark „Eichsfeld-Hainich-Werratal“. Die Flächen in den Landkreisen Eichsfeld, Unstrut-Hainich und dem Wartburgkreis wurden im März 1990 durch das Nationalparkprogramm der DDR einstweilig gesichert und mit der Thüringer Verordnung über den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal vom 7. Dezember 2011 verbindlich festgelegt. Mit einer Höhenlage zwischen 144 und 543 m erstreckt er sich entlang der Landesgrenze zu Hessen. Eine Ausstellung des Naturparks, die in den Sommermonaten zugänglich ist, befindet sich in der Creuzburger Gottesackerkirche. Sie will die Besucher über die landschaftlichen Besonderheiten der Region und die Arbeit und Aufgaben des Naturparks informieren.[17]

Literatur

  • Holm Wenzel, Werner Westhus, Frank Fritzlar, Rainer Haupt und Walter Hiekel: Die Naturschutzgebiete Thüringens. Weissdorn-Verlag, Jena 2012, ISBN 978-3-936055-66-5.
  • Ingenieurbüro für Naturschutz und Landschaftsplanung (INL): Abschlussbericht zum Managementplan (Fachbeitrag Offenland) für das FFH-Gebiet 35 „Creuzburger Werratal-Hänge“ (DE 4927-303). Auftraggeber: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Drei Gleichen 2017.
  • Martin Görner u. a.: Handbuch der Naturschutzgebiete der Deutschen Demokratischen Republik. Band 4. Bezirke Erfurt, Suhl und Gera. 2. Auflage. Urania-Verlag, Jena 2012.

Einzelnachweise

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