Knalltüte
gefaltetes Blatt Papier zum Erzeugen eines Knalls
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Funktion
Wenn die Tüte mit einem schnellen Ruck bewegt wird, klappt sich aufgrund der Massenträgheit schnell die Knalltasche (das eingefaltete Teil) aus. Bei dieser Bewegung wird die Luft um die Knalltüte herum zusammengedrückt und es entstehen heftige Schallwellen, die als Knall wahrgenommen werden.
Alternative Knalltüte
Auch eine Papiertüte, wie etwa eine Verkaufsverpackung für Backwaren, die mit Luft aufgeblasen, mit der einen Hand zugehalten und mit der anderen durch Daraufschlagen zum Platzen gebracht wird, wird als „Knalltüte“ bezeichnet.[2]
Übertragene Bedeutung
Umgangssprachlich wird in Deutschland abwertend eine „Ärger oder Unverständnis hervorrufende“ oder „verrückte Person“ als Knalltüte bezeichnet,[3] ähnlich den Begriffen Knallkopp oder Knallcharge, auch vergleichbar mit du hast ja nen Knall („du bist verrückt“).[4]
Literatur
- Gerd Oberdorfer: Die Forscherkiste. Neue Experimente für die fünf Sinne. Zytglogge-Verlag, Oberhofen am Thunersee 2008, ISBN 978-3729607729.
Weblinks
- Anleitung zum Basteln einer Knalltüte auf mathematische-basteleien.de
- Anleitung bei zzzebra