Kobi Arad
israelisch-amerikanischer Pianist und Komponist
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Kobi Arad (* 2. Oktober 1981 in Haifa, Israel)[1] ist ein israelisch-US-amerikanischer Pianist und Musikkomponist der Fusionmusik.[2] Er wuchs in Haifa auf, absolvierte ein Musikstudium an der Universität Tel Aviv und lebt gegenwärtig in New York.[2] In seiner Musik vereint er verschiedene Stile, unter anderem Third Stream, Jazz, R&B, Hip-Hop und Elektromusik, wobei Improvisation bei einem Großteil seiner Arbeit im Mittelpunkt steht.[3] Seine Musik wurde bereits in mehreren Veröffentlichungen, darunter Ynet,[3] JazzTimes[4] und All About Jazz[5] erwähnt. Arad hat mit anderen Musikern, wie z. B. Stevie Wonder und Cindy Blackman, zusammengearbeitet.[3] In New York, seinem momentanen Wohnsitz, ist er als Komponist, Arrangeur und auch vortragender Künstler tätig.

Leben
Arad wirkte zunächst als Pianist bei Lehakat HaNakhal und im Trio von Asaf Sirkis; während seines Militärdienstes war er als Arrangeur und Leiter der Orchester der israelischen Armee tätig.[6] 2003 legte er sein Debütalbum vor.[7] 2007 begann er in der New Yorker Musikszene aktiv zu werden.[6] Im Jahre 2009 trat er auf lokalen New Yorker Kulturveranstaltungen auf, z. B. im Chabad House in New York.[6] 2010 veröffentlichte Arad sein Album Ancient Novice, welches von der JazzTimes positiv bewertet wurde. Bei diesen Aufnahmen wird Arad von fünf Streichern des Boston Symphonie Orchester begleitet.[4]
Sein selbstverlegtes Album Skeches of Imaginary Landscapes (ohne Label, 2011) wurde von All About Jazz positiv rezensiert.[5] Dabei wurden die „herausragenden technischen Fähigkeiten“ des Musikers herausgestellt.[5] Arad wurde von Ray McNaught am Schlagzeug und Tucker Yaro am Bass begleitet.[5]
Im Frühjahr 2012 stellte Arad sein Projekt namens Inner Hymns gemeinsam mit einem Trio in New York vor;[3] er wurde dabei von Ramon De-bruyn am Bass und Ray McNaught am Schlagzeug begleitet.[8] Ein weiterer Artikel über das Konzert erschien am 20. Januar 2012 in der israelischen Ynet.[3]

Nachdem er 2013 in den Art Kibbutz auf Governors Island[9] gezogen war, begann Arad seine Zusammenarbeit mit dem pakistanischen Sitar-Spieler Ikhlaq Hussein Khan.[10] Im August 2014 war er Teil der Jewish Waltz with Planet Earth Kunstausstellung des Art Kibbutz.[11]
Im Juni 2015 arbeitete er gemeinsam mit Robert Margouleff am The Experience Project.[12] Auf seinem 2015 veröffentlichten Album Superflow unterstützten ihn auch Roy Ayers am Vibraphon und Jonathan Levy am Bass. Im August 2015 trug Arad eine experimentelle Jazzkomposition[13] auf dem Shmita Art Fest im Art Kibbutz vor. Im Januar 2016 trat er gemeinsam mit der Jazzsängerin Daphna Levi in Tel Aviv auf[14].
In letzter Zeit hat er seine Werke gemeinsam mit der Kobi Arad Band vorgetragen und auf Veranstaltungen im Blue Note,[3][8] Jazz im Lincoln Center, Knitting Factory,Tonic, und im Cutting Room gespielt. Arad hat mit Musikern wie Stevie Wonder, Lenny Kravitz, und Cindy Blackman zusammen gearbeitet.[3] Ferner hat er Musikstücke für die Veröffentlichung durch Firmen wie Hal Leonard arrangiert.[15]
Diskographie
- Revadim (2003)
- Ancient Novice (2009)
- Sparks of Understanding (2009)
- Kobi’s World! (2009)
- Kobi’s World Vol. 2.1 (2009)
- Vagabond (feat. Asaf Sirkis & Sassi Mizrachi) (2009)
- Innovations!!! (2010)
- Sketches of Imaginary Landscapes (2011)
- Kobistyle Third Stream (feat. Oran Etkin) (2012)
- Inner Hymns (2012)
- Moments – Tribute to Gyorgy Ligeti (2013)
- Space – Ecstatic Electronic Meditations (2014)
- Hues (with Kobi Arad Band) (2014)
- High Lights – Creative Collection NYC (2014)
- Patterns – Tribute to Anton Webern (2015)
- Hip Hop Meets Modern Classical (2015)
- Solism I (2015)
- The Experience Project (2015)
- Superflow (feat. Roy Ayers) (2015)
- Forever - Original Tribute Song for Prince (feat Armand Hutton) (2016)
- Prayers (2016)
- Webern Re-Visioned (2016)
- Chamber Trio (feat Nori Yakobi & Yoni Niv) (2016)
- Modal Chants (2016)
- Cubism - Hyper Dimensional Jazz (2016)
Weblinks
- Webpräsenz
- Kobi Arad bei AllMusic (englisch)
- Kobi Arad bei Discogs
- Kobi Arad bei MusicBrainz (englisch)