Kolja Heiß
deutscher Schauspieler
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Leben
Kolja Heiß, der in München aufwuchs, absolvierte zunächst ein Studium der Sozialen Arbeit in München.[3] Seine Schauspielausbildung erhielt er von 2008 bis 2011 an der Schauspielschule des Europäischen Theaterinstituts (ETI) in Berlin.[3][4] Während seines Schauspielstudiums spielte er am Akademietheater des Münchner Prinzregententheaters und wirkte bei Lesungen am Schauspiel Leipzig und am Maxim Gorki Theater in Berlin mit.[3]
Von 2011 bis 2013 war er festes Ensemblemitglied am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, wo er mit Lutz Hillmann, Peter Kube und Nils Düwell arbeitete.[3][4] Dort gehörte er u. a. zur Besetzung der musikalischen Komödie Die Weberischen.[1] Seit 2013 arbeitet er als freischaffender Schauspieler an verschiedenen Landes-, Stadt- und Tourneetheatern sowie bei freien Theatern.[4] Er hatte zunächst Gastengagements am Hans-Otto-Theater in Potsdam und am Schleswig-Holsteinischen Landestheater.[3][4]
Seit 2014 wirkt er regelmäßig in Produktionen des „Freien Theaters Bozen“ mit, wo er u. a. als Andri in Andorra, als Ferdinand in Kabale und Liebe und als Schweizerkas in Mutter Courage und ihre Kinder zu sehen war.[1][5] Im Sommer 2016 war er in einer Produktion des Tourneetheaters KULTURmobil mit dem Stück Der Räuber Kneißl an 25 Spielorten in Niederbayern auf Tournee.[3] In weiteren Produktionen des „KULTURmobils“ war er in den folgenden Jahren, u. a. unter der Regie von Moritz Katzmair und Christoph Krix, u. a. als Huckleberry Finn, als Lysander und Oberon in Ein Sommernachtstraum und als Argan in Der eingebildete Kranke zu sehen.[1] In der Spielzeit 2016/17 gastierte er am Landestheater Linz in der Rolle des Atréju in Die unendliche Geschichte.[3] 2019 war er als Gast am Theater der Altmark verpflichtet.[1]
Ab 2020 hatte er u. a. Engagements am Altstadttheater Ingolstadt, am Stadttheater Weilheim und beim Theater...und so fort.[1][2] 2023 gastierte er als Nick in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? am Theater Kosmos in Bregenz und bei den Schlossfestspielen Ettlingen als Michal in einer Krabat-Bühnenfassung.[4][5] In der Spielzeit 2024/25 war er am „Freien Theater Bozen“ als Titelheld in der szenischen Collage Ich, Franz Kafka zu sehen.[6]
Gelegentlich ist Heiß auch in kleineren Fernsehrollen zu sehen.[5] In der 25. Staffel der ZDF-Serie Die Rosenheim-Cops (2026) übernahm er eine Episodenrolle als tatverdächtiger Ingenieur Simon Krause.[7]
Filmografie
- 2013: Wildklee (Kurzfilm)
- 2023: Der Pass (Fernsehserie, 8 Folgen)
- 2026: Die Rosenheim-Cops: Jagd auf Stockl (Fernsehserie, eine Folge)
Weblinks
- Kolja Heiß bei IMDb
- Kolja Heiß bei Crew United
- Kolja Heiß bei Filmmakers
- Kolja Heiß – Internetpräsenz