Komornik (Klein Strehlitz)
Siedlung in Polen
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Komornik, polnisch Komorniki, ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Klein Strehlitz im Powiat Krapkowicki der Woiwodschaft Opole in Polen.
| Komornik Komorniki | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Krapkowicki | |
| Gmina: | Klein Strehlitz | |
| Geographische Lage: | 50° 26′ N, 17° 54′ O | |
| Höhe: | 180 m n.p.m. | |
| Einwohner: | 474 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 47-364 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OKR | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |


Geographie
Komornik liegt fünf Kilometer südöstlich von Klein Strehlitz (Strzeleczki), sechs Kilometer südwestlich von Krapkowice und 32 km südlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) am rechten Ufer der Osobłoga (Hotzenplotz). Zu Komornik gehört der Weiler Neumühle (Nowy Młyn).
Nachbarorte von Komornik sind im Westen Lobkowitz (Łowkowice), im Norden Dobrau (Dobra), im Nordosten Neumühle (Nowy Młyn), im Südosten Ściborowice (Stiebendorf) und Jarczowice (Jarschowitz) und im Süden Kórnica (Körnitz).
Geschichte
Das heutige Komornik wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1245 erstmals urkundlich erwähnt.[2]
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 412 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 30 für Polen.[3] Komornik verblieb beim Deutschen Reich. Am 15. Juni 1936 wurde der Ort in Kammersfeld umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs wurde der Ort 1945 Teil Polens. Nachfolgend wurde es in Komorniki umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Am 17. Mai 2006 wurde in der Gemeinde Klein Strehlitz, der Komornik angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 24. November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Komornik. 2016 hatte der Ort 441[4], 2021 474 Einwohner.[1]
Sehenswürdigkeiten
- Die Römisch-katholische Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis wurde 1888 im neugotischen Stil an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet.
- Kapelle aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Vereine
- Gemeinsamer Deutscher Freundschaftskreis mit dem Ort Lobkowitz
Persönlichkeiten
- Georg Hyckel (1880–1975) – Lehrer, Heimatkundler, Sachbuchautor und Publizist, 1900–1903 als Volksschullehrer in Komornik
