Konkursbuch Verlag

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Der Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke ist ein Buchverlag in Tübingen, dessen Buchprogramm unter anderem die Themenschwerpunkte Allgemeine Belletristik, Queer, Erotik und Thriller hat.

Geschichte

Claudia Gehrke hielt von 1976 bis 1980 einen Mittwochssalon ab, in dem die Idee für eine politisch-literarische Zeitschrift entstand – das Konkursbuch (als Antwort auf das Kursbuch).[1][2] Das erste Konkursbuch erschien am 1. April 1978 zum Thema „Vernunft und Emanzipation“. Das Konkursbuch sammelt Essays, Prosa, Lyrik, Wissenschaftliches, Fotografie und Kunst zu einem bestimmten Thema. So wurde der Konkursbuch Verlag gegründet von Claudia Gehrke und Peter Pörtner.[3] Peter Pörtner ging 1979 nach Japan und wurde 1992 Professor für Japanologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Claudia Gehrke führt den Verlag allein weiter. 1983 erschien unter dem Titel Der Tod der Moderne eine dreitägige Tübinger Diskussion mit dem französischen Philosophen Jean Baudrillard und deutschen Intellektuellen wie Michael Rutschky, Gert Mattenklott und Gerd Bergfleth.

2019 und 2022 erhielt der Verlag den Deutschen Verlagspreis (Gütesiegel), 2025 den Deutschen Verlagspreis (Spitzenpreis).[4]

Verlagsprogramm

Das Verlagsprogramm umfasst allgemeine Belletristik, die Liebesleben Reihe, Thriller, Reiseliteratur (insbesondere zu den Kanaren und Japan), Erotikliteratur und Fotobände.[5]

Zu den Autorinnen und Autoren des Verlags zählen:

Photographen, deren Bildbände beim konkursbuch Verlag erscheinen, sind unter anderem Thomas Karsten, Rinaldo Hopf, Anja Müller und Brigitte Maria Mayer. 2010 wurde der Verlag mit dem baden-württembergischen Landespreis für literarisch ambitionierte kleinere Verlage ausgezeichnet.

Veranstaltungen

Der Konkursbuch Verlag veranstaltet regelmäßig die erotische Verlagsrevue Love Bites. Das Programm besteht aus Burlesque Tanz, Performances, Gesang, instrumentaler Musik und erotischen Lesungen.[6] Die Love Bites finden u. a. in Berlin, Karlsruhe, Tübingen, Frankfurt und Leipzig statt. Teilnehmende Performer sind u. a. Burlesque Tänzerin Bana Banana, Verwandlungskünstlerin Bridge Markland, Cellistin Veronique u. v. m.[7]

Literatur

Einzelnachweise

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