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Kostoľany pod Tribečom

Gemeinde in der Slowakei From Wikipedia, the free encyclopedia

Kostoľany pod Tribečom (slowakisch 1927–1948 „Gýmešské Kostolany“ – bis 1927 „Dýmeš Kostolany“; ungarisch Gímeskosztolány – älter auch Ghymeskosztolány u. ä.) ist ein Ort und eine Gemeinde im Westen der Slowakei, mit 335 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie gehört zum Okres Zlaté Moravce, einem Kreis der höheren Verwaltungseinheit Nitriansky kraj.

Schnelle Fakten Wappen, Karte ...
Kostoľany pod Tribečom
Wappen Karte
Kostoľany pod Tribečom (Slowakei)
Kostoľany pod Tribečom (Slowakei)
Kostoľany pod Tribečom
Basisdaten
Staat: Slowakei Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Zlaté Moravce
Region: Nitra
Fläche: 22,12 km²[1]
Einwohner: 334 (31. Dez. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 15,09 Einwohner je km²
Höhe: 245 m n.m.
Postleitzahl: 966 77 (Postamt Ladice)
Telefonvorwahl: 0 45
Geographische Lage: 48° 25′ N, 18° 15′ O
Kfz-Kennzeichen
(bis 31.12.2022):
ZM
Kód obce: 500429
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Michal Pintér
Adresse: Obecný úrad Kostoľany pod Tribečom
č. 70
966 77 Ladice
Webpräsenz: www.kostolanypodtribecom.sk
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Geographie

Kirche des heiligen Georg im Ort

Die Gemeinde liegt innerhalb des Gebirges Tribeč, fast völlig von den Rücken umschlossen, nur nach Süden fließt der Bach Drevenica (rechter Zufluss der Žitava) in das Donauhügelland. Bedeutende Berge in der Umgebung sind der Veľký Tribeč (830 m n.m.) nördlich, der Veľký Lysec (547 m n.m.) östlich und der Dúň (514 m n.m.) westlich des Ortes. Kostoľany pod Tribečom ist 16 Kilometer von Zlaté Moravce und 22 Kilometer von Nitra entfernt.

Geschichte

Der Ort wurde zum ersten Mal 1113 in den Zoborer Urkunden als Costelan erwähnt. Die bis in vorromanische Zeit zurückgehende katholische Kirche des heiligen Georg enthält Wandmalereien, die im 11. Jahrhundert entstanden. Die Steinkirche selbst wurde jedoch nach neueste Untersuchungen bereits im 8. bis 9.[3] erbaut und zählt somit zu den ältesten erhaltenen Kirchen in der Slowakei und Mitteleuropa. Romanische Wandmalereien sind in der Slowakei selten und fast nur in Dorfkirchen erhalten, zu denen außerdem die Kirchen in Šivetice und Dravce gehören.

Der westliche Teil gehörte anfangs zum Herrschaftsgut der Burg Gýmeš die im 13. Jahrhundert den ganzen Ort erwarb, der östliche hingegen zur Abtei Zobor. Im frühen 14. Jahrhundert gehörte sie zum Oligarchen Matthäus Csák, seit 1386 zum Geschlecht Forgách. Die Bevölkerung war überwiegend in Landwirtschaft beschäftigt, im 19. Jahrhundert gab es hier ein Parkettbrettwerk. 1828 zählte man 62 Häuser und 432 Einwohner.

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik (10-Jahreszeiträume)[4]
Jahr1995200520152025
Anzahl der Personen399359346334
Unterschied −10,02 % −3,62 % −3,46 %
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Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik
(2-Jahreszeitraum)[4]
Jahr20242025
Anzahl der Personen335334
Unterschied−0,29 %
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Literatur

  • Peter Baxa, Jana Maříková-Kubková: Die älteste Phase der Kirche St. Georg in Kostoľany pod Tríbečom. (PDF; 348 kB) In: Lumír Poláček, Jana Maříková-Kubková (Hrsg.): Frühmittelalterliche Kirchen als archäologische und historische Quelle. Internationale Tagungen in Mikulčice VIII, Brno 2010, S. 149–160.
  • Ernst Hochberger: Das große Buch der Slowakei. Hochberger, Sinn 1997, S. 134.

Einzelnachweise

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