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Kourosh (Ahvaz)

Stadtteil im Nordosten von Ahvaz in der iranischen Provinz Chuzestan From Wikipedia, the free encyclopedia

Kourosh (persisch کوروش), auch bekannt als Kuye Mellat, ist ein historischer und überwiegend Wohnzwecken dienender Stadtteil im Nordosten von Ahvaz in der iranischen Provinz Chuzestan. Der Stadtteil entstand überwiegend in der Mitte des 20. Jahrhunderts und war ursprünglich Wohnort zahlreicher Angestellter der National Iranian Oil Company sowie staatlicher Bediensteter. Heute gilt Kourosh als gut strukturierter Stadtteil mit geordneter Bebauung, Wohninfrastruktur und historischer Bedeutung.[1]

Schnelle Fakten Basisdaten, Staat ...
Kourosh
Kourosh (Iran)
Kourosh (Iran)
Kourosh
Koordinaten 31° 22′ N, 48° 44′ O
Basisdaten
Staat Iran
Provinz Chuzestan
Verwaltungsbezirk Ahvaz
Bezirk Zentraler Bezirk (Ahvaz)
Stadtteil von Ahvaz
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Geographie

Kourosh liegt im nördlichen Teil von Ahvaz in der Nähe des Karun-Flusses. Der Stadtteil grenzt im Westen und Süden an weitere Wohngebiete, während sich nördlich Industrieflächen sowie Uferzonen des Karun befinden. Zu den wichtigsten Straßen zählen die Sheikh-Nabhan-Straße, 10-Metri Moghimi, 20-Metri Moghimi, Eqbal-Straße, Amiri-Straße, Danial-Straße sowie die Karun-Straße.[2]

Geschichte

Bis in die 1970er-Jahre war das Gebiet des heutigen Stadtteils Kourosh überwiegend landwirtschaftlich geprägt; in der Nähe befand sich zudem eine Ziegelei. Während der Pahlavi-Dynastie wurde das Land parzelliert und für Wohnzwecke an Angestellte der Ölindustrie verpachtet. Nach der Iranischen Revolution von 1979 beschleunigte sich die städtebauliche Entwicklung durch den Bau neuer Wohnhäuser und Infrastruktur. Die ersten Bewohner waren überwiegend gut ausgebildete Staatsangestellte und Mitarbeiter der Ölindustrie, was zu einer vergleichsweise geplanten und strukturierten Stadtentwicklung führte.[3]

Archäologie und historische Bedeutung

In den nördlichen Bereichen von Kourosh, insbesondere in der Nähe des Karun-Flusses, wurden bei archäologischen Untersuchungen sogenannte Bestattungsgefäße (Gur-Chomreh) entdeckt, die menschliche Überreste enthielten.[4][5][6]

Einzelnachweise

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