Kourosh (Ahvaz)
Stadtteil im Nordosten von Ahvaz in der iranischen Provinz Chuzestan
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Kourosh (persisch کوروش), auch bekannt als Kuye Mellat, ist ein historischer und überwiegend Wohnzwecken dienender Stadtteil im Nordosten von Ahvaz in der iranischen Provinz Chuzestan. Der Stadtteil entstand überwiegend in der Mitte des 20. Jahrhunderts und war ursprünglich Wohnort zahlreicher Angestellter der National Iranian Oil Company sowie staatlicher Bediensteter. Heute gilt Kourosh als gut strukturierter Stadtteil mit geordneter Bebauung, Wohninfrastruktur und historischer Bedeutung.[1]
| Kourosh | ||
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| Koordinaten | 31° 22′ N, 48° 44′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Iran | |
| Provinz | Chuzestan | |
| ISO 3166-2 | IR-06 | |
| Verwaltungsbezirk | Ahvaz | |
| Bezirk | Zentraler Bezirk (Ahvaz) | |
| Stadtteil von Ahvaz | ||
Geographie
Kourosh liegt im nördlichen Teil von Ahvaz in der Nähe des Karun-Flusses. Der Stadtteil grenzt im Westen und Süden an weitere Wohngebiete, während sich nördlich Industrieflächen sowie Uferzonen des Karun befinden. Zu den wichtigsten Straßen zählen die Sheikh-Nabhan-Straße, 10-Metri Moghimi, 20-Metri Moghimi, Eqbal-Straße, Amiri-Straße, Danial-Straße sowie die Karun-Straße.[2]
Geschichte
Bis in die 1970er-Jahre war das Gebiet des heutigen Stadtteils Kourosh überwiegend landwirtschaftlich geprägt; in der Nähe befand sich zudem eine Ziegelei. Während der Pahlavi-Dynastie wurde das Land parzelliert und für Wohnzwecke an Angestellte der Ölindustrie verpachtet. Nach der Iranischen Revolution von 1979 beschleunigte sich die städtebauliche Entwicklung durch den Bau neuer Wohnhäuser und Infrastruktur. Die ersten Bewohner waren überwiegend gut ausgebildete Staatsangestellte und Mitarbeiter der Ölindustrie, was zu einer vergleichsweise geplanten und strukturierten Stadtentwicklung führte.[3]

