Kreis Kleve

nördlichster Kreis des Rheinlandes From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Kreis Kleve liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Landes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland. Sitz des Kreises ist die Stadt Kleve.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 51° 47′ N,  8′ O
Bestandszeitraum: 1975–
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Kleve
Fläche: 1.232,99 km²
Einwohner: 322.018 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 261 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: KLE, GEL
Kreisschlüssel: 05 1 54
Kreisgliederung: 16 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Nassauerallee 15–23
47533 Kleve
Website: www.kreis-kleve.de
Landrat: Christoph Gerwers (CDU)
Lage des Kreises Kleve in Nordrhein-Westfalen
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Kommunen des Kreises
Kommunen des Kreises

Geografie

Kreisgebiet

Teile des Kreises gehören zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette.

Kreisangehörige Gemeinden

Der Kreis Kleve gliedert sich in 16 kreisangehörige Gemeinden, von denen fünf Mittlere kreisangehörige Städte sind. Für ihre örtlichen Angelegenheiten sind diese Gemeinden grundsätzlich selbst zuständig, während der Kreis für kleinere Gemeinden örtliche und ansonsten überörtliche Aufgaben übernimmt.

Weitere Informationen Name, Einwohner ...
Name Einwohner Fläche Einw./km² Status AGS
Bedburg-Hau013.5990061.31 km² 222kreisangehörige Gemeinde05 154 004
Emmerich am Rhein 031.8290080.40 km² 396mittlere kreisangehörige Stadt05 154 008
Geldern 034.9620096.97 km² 361mittlere kreisangehörige Stadt05 154 012
Goch 034.9070115.43 km² 302mittlere kreisangehörige Stadt05 154 016
Issum012.4280054.74 km² 227kreisangehörige Gemeinde05 154 020
Kalkar014.5130088.20 km² 165kreisangehörige Stadt05 154 024
Kerken013.1860058.17 km² 227kreisangehörige Gemeinde05 154 028
Kevelaer028.2960100.64 km² 281mittlere kreisangehörige Stadt05 154 032
Kleve 053.0280097.76 km² 542mittlere kreisangehörige Stadt05 154 036
Kranenburg011.3030076.89 km² 147kreisangehörige Gemeinde05 154 040
Rees021.9130109.86 km² 199kreisangehörige Stadt05 154 044
Rheurdt00.64500030.03 km² 215kreisangehörige Gemeinde05 154 048
Straelen016.4580074.00 km² 222kreisangehörige Stadt05 154 052
Uedem00.81630060.93 km² 134kreisangehörige Gemeinde05 154 056
Wachtendonk00.82170048.17 km² 171kreisangehörige Gemeinde05 154 060
Weeze012.7660079.49 km² 161kreisangehörige Gemeinde05 154 064
 322.0181232.99 km² 261Kreis Kleve05 154
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(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2024[2])

Nachbarkreise bzw. -provinzen

Der Kreis Kleve grenzt an die Kreise Borken, Wesel und Viersen. Im Westen grenzt er an die Provinz Limburg, im Norden und Nordwesten an die Provinz Gelderland (beide in den Niederlanden).

Geschichte

Gebäude der Kreisverwaltung in Kleve

Am 23. April 1816 wurde im Zuge der Preußischen Verwaltungsorganisation der Kreis Kleve als einer von 29 Kreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz gebildet. Das Kreisgebiet setzte sich aus den in der Franzosenzeit gebildeten Kantonen Kalkar, Kleve und Kranenburg sowie einem Teil des Kantons Goch zusammen.[3] Vor der Franzosenzeit hatte das Kreisgebiet zum Herzogtum Kleve gehört, das seit 1666 zu Preußen gehörte und 1815 auf dem Wiener Kongress erneut Preußen zugeschlagen wurde.

Der Kreis gehörte bis zu dessen Auflösung 1822 zum Regierungsbezirk Kleve und seitdem zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Er umfasste ein Gebiet von Goch im Süden, entlang der deutsch-niederländischen Grenze nach Norden bis zum Rhein im Osten und nach Süden bis Kalkar. Nach dem Inkrafttreten der Gemeindeordnung für die Rheinprovinz von 1845 und der Rheinischen Städteordnung von 1856 für die beiden Städte Goch und Kleve war der Kreis wie folgt gegliedert:[4]

Die Gemeinde Schenkenschanz wurde 1911 in die Gemeinde Salmorth eingegliedert.[5] Die aus mehreren Gemeinden bestehenden Bürgermeistereien wurden seit 1927 als Ämter bezeichnet. Im Jahre 1952 wurden die beiden neuen Gemeinden Reichswalde und Nierswalde gegründet.[6] Am 1. April 1958 wurde aus dem rechtsrheinischen Teil der Gemeinde Grieth die neue Gemeinde Grietherort gebildet, die dem Kreis Rees zugeordnet wurde.

Danach besaß der Kreis Kleve bis 1969 die folgende Verwaltungsgliederung:

Weitere Informationen Gemeindekennziffer, Name ...
Gemeindekennziffer Name Fläche in km²
(Gebietsstand 31.12.1968)
Einwohnerzahl
(Volkszählung vom 6.6.1961)
amtsfreie Städte und Gemeinden
05 1 36 111Goch, Stadt12,9615.195
05 1 36 112Kleve, Stadt7,1621.483
05 1 36 113Materborn18,844.300
05 1 36 114Pfalzdorf29,433.839
Amt Asperden72,935.655
05 1 36 211Asperden18,861.549
05 1 36 212Hassum9,351.164
05 1 36 213Hommersum6,51432
05 1 36 214Hülm10,72645
05 1 36 215Kessel19,671.120
05 1 36 216Nierswalde7,82745
Amt Griethausen50,939.654
05 1 36 311Brienen2,28431
05 1 36 312Emmericher Eyland8,73179
05 1 36 313Griethausen1,431.120
05 1 36 314Huisberden5,69295
05 1 36 315Kellen9,686.567
05 1 36 316Salmorth11,31311
05 1 36 317Warbeyen11,81751
Amt Kalkar79,489.033
05 1 36 411Altkalkar9,621.398
05 1 36 412Appeldorn17,411.510
05 1 36 413Bylerward7,2297
05 1 36 414Grieth2,61840
05 1 36 415Hanselaer4,04125
05 1 36 416Hönnepel7,66541
05 1 36 417Kalkar, Stadt2,232.420
05 1 36 418Neulouisendorf6,50346
05 1 36 419Niedermörmter8,89709
05 1 36 421Wissel9,97955
05 1 36 422Wisselward3,3392
Amt Kranenburg59,446.333
05 1 36 511Kranenburg48,765.387
05 1 36 512Wyler1,45473
05 1 36 513Zyfflich9,23473
Amt Rindern45,215.025
05 1 36 611Donsbrüggen4,451.078
05 1 36 612Keeken14,641.229
05 1 36 613Mehr8,44520
05 1 36 614Niel8,72264
05 1 36 615Rindern6,571.780
05 1 36 616Wardhausen2,39154
Amt Till63,3812.806
05 1 36 711Hau10,077.218
05 1 36 712Louisendorf9,40608
05 1 36 713Reichswalde9,87983
05 1 36 714Schneppenbaum15,923.068
05 1 36 715Till-Moyland18,12929
Amt Uedem60,935.903
05 1 36 811Keppeln19,331.271
05 1 36 812Uedem5,513.581
05 1 36 813Uedemerbruch22,69583
05 1 36 814Uedemerfeld13,40468
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Durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Kleve wurden zum 1. Juli 1969 in der ersten Phase der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen alle Ämter aufgelöst sowie die Gemeinden neu gegliedert. Dabei wurden im Wesentlichen die Gemeinden der einzelnen Ämter jeweils zu einer amtsfreien Gemeinde zusammengeschlossen. Abweichend davon wurde die Stadt Kleve mit der Gemeinde Materborn und den meisten Gemeinden der Ämter Griethausen und Rindern sowie die Stadt Goch mit der Gemeinde Pfalzdorf und den Gemeinden des Amtes Asperden vereinigt. Mehr und Niel (Amt Rindern) kamen an die neue Gemeinde Kranenburg, Reichswalde (Amt Till) an die Stadt Kleve, Huisberden (Amt Griethausen) an die aus dem Amt Till gebildete Gemeinde Bedburg-Hau und Emmericher Eyland (Amt Griethausen) an die Stadt Kalkar.

Seitdem bestand der Kreis Kleve aus den folgenden Gemeinden:

  • Stadt Kleve, gebildet aus der alten Stadt Kleve, der amtsfreien Gemeinde Materborn, den meisten Gemeinden des Amtes Rindern, nämlich Donsbrüggen, Keeken, Rindern und Wardhausen, den meisten Gemeinden des Amtes Griethausen, nämlich Brienen, Griethausen, Kellen, Salmort und Warbeyen sowie der Gemeinde Reichswalde nebst einigen Grundstücken der Gemeinden Hau und Schneppenbaum aus dem Amt Till
  • Stadt Kalkar, gebildet aus den Gemeinden des Amtes Kalkar, nämlich der alten Stadt Kalkar sowie Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel und Wisselward sowie der Gemeinde Emmericher Eyland (Amt Griethausen)
  • Stadt Goch, gebildet aus der alten Stadt Goch, der amtsfreien Gemeinde Pfalzdorf sowie den Gemeinden des Amtes Apserden, nämlich Asperden, Hassum, Hommersum, Hülm, Kessel und Nierswalde
  • Gemeinde Kranenburg, gebildet aus den Gemeinden des Amtes Kranenburg, nämlich der alten Gemeinde Kranenburg, Wyler und Zyfflich sowie den Gemeinden Mehr und Niel aus dem Amt Rindern
  • Gemeinde Bedburg-Hau, gebildet aus den meisten Gemeinden des Amtes Till, nämlich Hau, Louisendorf, Schneppenbaum und Till-Moyland nebst einigen Grundstücken der Gemeinde Reichswalde sowie der Gemeinde Huisberden aus dem Amt Griethausen
  • Gemeinde Uedem, gebildet aus den Gemeinden des Amtes Uedem, nämlich der alten Gemeinde Uedem, Keppeln, Uedemerbruch und Uedemerfeld

Am 1. Januar 1975 wurde in der zweiten Neugliederungsphase durch § 12 des Niederrhein-Gesetzes vom 9. Juli 1974 (GV. NRW. S. 344) der alte Kreis Kleve mit dem Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreise Moers (Rheurdt) und Rees (Emmerich und Rees) zu einem neuen Kreis Kleve zusammengefügt.[7] Der neue Kreis Kleve ist dabei mit dem alten Kreis rechtlich nicht identisch, sondern lediglich dessen namensidentischer Rechtsnachfolger. Die südlichen acht Gemeinden, das heißt der frühere Kreis Geldern und die Gemeinde Rheurdt, werden auch als Südkreis Kleve bezeichnet.

Einwohnerstatistik

Bevölkerungspyramide für den Kreis Kleve (Datenquelle: Zensus 2011[8].)
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
1816036.895[9]
1835044.203[9]
1871047.517[10]
1880050.532[10]
1890052.724[11]
1900059.642[11]
1910071.326[11]
1925080.810[11]
1939087.462[11]
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Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
1950089.013[11]
1960098.500[11]
1970107.900[12]
1980258.850[13]
1990269.149[13]
2000299.362[13]
2010307.807[13]
2024322.018[14]
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Konfessionsstatistik

Gemäß dem Zensus 2011 waren 62,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 17,1 % evangelisch. 20,0 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[15]

Der Anteil an Katholiken ist laut Bistum Münster bis Ende 2019 auf 59,5 % gesunken.[16] und bis Ende 2024 auf 52 %[17][18] Mit Stand Dezember 2025 lebten im Kreis Kleve 164.486 Katholikinnen (fast 51 % der Gesamtbevölkerung).[19]

Politik

Kreistagswahl 2025 im Kreis Kleve
in %
 %
50
40
30
20
10
0
43,4
18,1
12,4
4,8
13,1
3,7
4,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−0,7
−1,5
−7,2
−1,6
+9,1
+0,1
+2,8

Kreistag

Sitzverteilung im Kreistag Kleve ab 2025
       
Insgesamt 62 Sitze

Seit der Kommunalwahl am 14. September 2025 ist die Sitzverteilung im Kreistag nach Fraktionen und Gruppen wie folgt:

Die Wahlbeteiligung lag bei 52,95 %.[20]

Landrat

Landrätin des Kreises Kleve war seit der Landratswahl vom 27. September 2020 Silke Gorißen (CDU). Sie gewann die Stichwahl mit 54,2 % der Stimmen gegen Peter Driessen (45,8 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 31,4 %.[21]

Bei der Landratswahl am 13. September 2020 hatte kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht. Von den abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf Silke Gorißen (CDU) 48,7 %, auf Peter Driessen 24,0 %, auf Guido Winkmann 23,1 % und auf Friedrich Eitzert (AfD) 4,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,5 %.[21]

Erstmals hatten sich die SPD, die Grünen, die FDP und die Vereinigten Wählergemeinschaften für die Landratswahl 2020 auf einen gemeinsamen Landratskandidaten geeinigt. Dieser Kandidat, Peter Driessen, trat allerdings formal als Einzelbewerber an.[22]

Durch die Ernennung von Silke Gorißen zur Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 29. Juni 2022, wurde eine Neuwahl nötig. Diese fand am 27. November 2022 statt; die Stichwahl erfolgte am 11. Dezember.[23] Christoph Gerwers (CDU) setzte sich mit 62,31 % gegen Stefan Welberts (SPD) mit 37,69 % durch.[24]

Wappen

Wappen von Kreis Kleve
Wappen von Kreis Kleve
Blasonierung: „Gespalten von Rot und Blau; vorn ein silberner (weißer) Herzschild; im ganzen überdeckt mit einer aus acht goldenen (gelben) Lilienstäben gebildeten Lilienhaspel; hinten ein zweigeschwänzter, rot bewehrter und bezungter goldener (gelber) Löwe.“[25]
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 31. Mai 1983 vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf verliehen. Es vereinigt die Symbole der früheren Kreiswappen von Kleve und Geldern. Der Löwe entstammt dem Wappen des Herzogtums Geldern; es wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt.

Wappen des Kreises Kleve bis 1983

Wappen des Kreises Kleve von 1816 bis 1983
Wappen des Kreises Kleve von 1816 bis 1983
Blasonierung: „In Rot ein silberner (weißer) Herzschild; im ganzen überdeckt mit einer aus acht goldenen (gelben) Lilienstäben gebildeten Lilienhaspel.“
Wappenbegründung: Das Wappen ist traditionell und wurde bei der Gründung am 23. April 1816 vom Herzogtum Kleve übernommen. Die offizielle Genehmigung ist nicht mehr feststellbar. Da das Gebiet in früherer Zeit das Zentrum des Herzogtums Kleve darstellte, übernahm der Kreis das Wappen der bereits 1368 ausgestorbenen Grafen von Kleve. Es kam schon in Siegeln aus dem Jahre 1254 vor.

[26]

Kultur

Museen

Jüdische Friedhöfe

Für den Kreis Kleve sind 14 jüdische Friedhöfe dokumentiert: je drei in Emmerich und Goch, je zwei in Rees und Uedem und je ein Friedhof in Geldern, Issum, Kalkar und Kleve.[27] Es sind schützenswerte Kulturdenkmäler – steinerne Zeugen für ehemals existierende jüdische Gemeinden und ein reges jüdisches Gemeindeleben bis in die 1930er Jahre.

Wirtschaft und Verkehr

Im Zukunftsatlas 2025 belegte der Landkreis Kleve Platz 254 von 400 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenen Chancen/Risiken“ für die Zukunft.[28]

Flugverkehr

Im Kreisgebiet liegt – in der Gemeinde Weeze – der Flughafen Niederrhein. Nächstgelegener internationaler Airport ist der Flughafen Düsseldorf.

Schienenverkehr

Der Kreis Kleve wird von zwei Eisenbahnstrecken erschlossen, rechtsrheinisch von der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem (auch als Hollandstrecke bezeichnet) von Duisburg nach Arnheim, linksrheinisch von der Linksniederrheinischen Strecke von Krefeld nach Kleve. Auf der rechtsrheinischen Hollandstrecke verkehrt stündlich die Linie RE19 (Rhein-IJssel-Express) zwischen Arnheim und Düsseldorf und auf der linksrheinischen Strecke verkehrt halbstündlich die Linie RE10 (Niers-Express) zwischen Kleve und Düsseldorf.

Die Strecke Kleve – Spyck wurde 1969 stillgelegt. Die Strecken Kleve – Xanten und Kleve – Kranenburg – Nijmegen sind seit 1990 bzw. 1991 außer Betrieb.

Siehe auch Liste der Bahnhöfe im Kreis Kleve.

Straßen

Der Kreis Kleve wird von drei Bundesautobahnen und neun Bundesstraßen erschlossen:

Rheinüberschreitend existieren im Kreis Kleve die Rheinbrücke Rees-Kalkar im Zuge der B 67 bei Rheinstrom-km 839 und die Rheinbrücke Emmerich im Zuge der B 220 bei Rheinstrom-km 853.

Wasserstraßen und Häfen

Der Rhein und der Spoykanal bei Kleve bilden die Grundlage für die im Kreisgebiet betriebenen Häfen in Emmerich, Rees und Kleve.

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis Kleve bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen KLE zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 10. Juni 2014 ist in Zusammenhang mit der Kennzeichenliberalisierung auch das Unterscheidungszeichen GEL (Geldern) erhältlich.

Trivia

Im Kreisgebiet befindet sich eine Reihe nicht zerstörter Bunkeranlagen des ehemaligen Westwalles.

Commons: Kreis Kleve – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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